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ſchiffe ich mich nach Indien ein, und ich begebe mich den Befehlen meines Herrn gemäß nach Lahore, um mit dem General Lebaſtard de Prémont zuſammenzutreffen.
„„Das iſt es, was ich Ihnen zu ſagen hatte, lieber Herr Görard; nun halten Sie mein Leben in Ihren Händen. Beeilen Sie ſich nicht, mir zu antworten. Ich gehe in mein Zimmer, bringe alle meine Angelegenheiten in Ordnung, verbrenne die Papiere, die mich gefährden können, und in einer Viertelſtunde komme ich wieder, um Ihre Antwort zu holen.““
„Nach dieſen Worten ſtand er auf und ging weg.
„In dem Augenblicke, wo er die Thüre vom Flur⸗ gange ſchloß, öffnete ſich die vom Ankleidecabinet, und Orſola erſchien. Natürlich hatte ſie die ganze vertrau⸗ liche Mittheilung gehört.
„Ich befürchtete, Weib und wenig ſympathetiſch in Beziehung auf Herrn Sarranti, werde ſie ſich weigern, ihn bei ſeiner Flucht zu unterſtützen; und ich wollte ihrer Weigerung begegnen, als ſie auf die Frage, die ich an ſie richtete:
„„Du haſt Alles gehört, Orſola? was iſt zu thun?““
„Zu meiner großen Verwunderung antwortete:
„„Man muß thun, was er von Dir verlangt.““
„Ich ſchaute ſie erſtaunt an.
„„Wie?““ verſetzte ich.
„„Ich ſage Dir, man muß ihm Jean geben, ihm zwei Pferde bereit halten, und Gott...
„Sie wollte ſagen:„„Gott bitten;““ doch ſie un⸗ terbrach ſich und ſagte:
„„— Den Teufel bitten, er möge in ſeinem Plane ſcheitern; denn nie wird uns eine Gelegenheit wie dieſe, Millionäre zu werden, gegeben ſein!““
„Ich ſchanerte, und ſie ſah mich erbleichen.
„„Oh!““ ſagte ſie,„ich glaubte, das ſei eine ab⸗ gemachte Sache, und wir haben nie mehr hierauf zurück⸗ zukommen.““


