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und Deine zu große Ergebenheit zu verzeihen hätte, und dergleichen Dinge verzeiht man nicht, abſcheulicher Corſe: man erinnert ſich ihrer.—“
„— Nun wohl! Sire, um des Himmels willen! dann entfernen Sie mich nicht von Ihnen.—“
„— Sarranti,—“ ſprach der Kaiſer, indem er mich feſt anſchante,„— ich bedarf Deiner in Frankreich.—“
„— Oh! Sire,—“ rief ich,„— das iſt etwas An⸗ deres, und welches Verlangen ich auch hege, bei Ihnen zu bleiben, ich bin bereit, auf der Stelle abzureiſen.—“
„— Höre wohl,—“ ſagte der Kaiſer zu mir,„— denn die Dinge, die ich Dir anvertrauen will, ſind ernſter Natur. Ich habe noch Anhänger in Frankreich...—“ Ich glaube es wohl, Sire: Sie haben das ganze Volk.—“
„— Einige von meinen alten Generalen conſpiriren meine Rückkehr.—“
„— Oh! Sire, in der That, warum ſollten wir Sie nicht wieder auf dem Throne ſehen? Sie ſind wohl von der Inſel Elba zurückgekommen!—“
„— Man ſchreibt nicht ein zweites Blatt wie dieſes in einem Leben wie das meinige!—“ erwiederte der Kaiſer, den Kopf ſchüttelnd.„— Ueberdies habe ich die Idee, daß es für die Zukunſt der Welt beſſer iſt, wenn ich hier ſterbe, und daß der Kaiſer der Völ⸗ ker ſeine Paſſion und ſein Golgatha hat wie Jeſus Chriſtus. Mein Tod wird ſchön ſein, Sarranti, und ich will meinen Tod nicht verfehlen!—“
„„Und er ſagte mir dieſe Worte mit demſelben Blicke des Triumphes, mit dem er den Frieden nach Marengo, Auſterlitz oder Wagram dictirte. Auf St⸗ Helena hat er ſeinen, einen Angenblick verlorenen, Ge⸗ nius wiedergefunden, wie nach dem Blutſchweiße, der ihn einen Moment daran erinnerte, daß er Menſch war, Je⸗ ſus Chriſtus ſich aufs Neue der Sohn Gottes gefühlt hat.
„— Was ſoll ich denn thun, Sire?—“ fragte ich,


