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Dorfes, und beſonders die der Leute vom Schloſſe zu erregen anfingen.
„Man holte ihn mitten in der Nacht, und auf der Stelle mit denjenigen, welche ihn holten, abgehend, ver⸗ ſchwand er auf ganze Tage und hinterließ nur für mich bei Jean, aus dem er ſeinen vertrauten Diener gemacht hatte, eine Zeile, durch die er mir ſeine Abweſenheit anzeigte, ohne ſie zu motiviren oder ihre Dauer zu be⸗ ſtimmen.
„An andern Tagen hielt er am frühſten Morgen Berathungen mit Freunden von Paris, ſchloß ſich mit ihnen in ſein Zimmer oder in den Pavillon vom Parke ein, verweilte hier lange und ſchlug es aus, zum Früh⸗ ſtück und manchmal ſogar zum Mittageſſen zu kommen.
„Man traf ihn in der Abenddämmerung mit deco⸗ rirten Männern redend, welche in lange, bis ans Kinn zugeknöpfte blaue Ueberröcke gekleidet waren und in allen ihren Manieren ſich als Militäre verriethen.
„Orſola horchte mehrere Male an der Thüre ſeines
Zimmers, ſeines Cabinets oder des Pavillon, und ſuchte das Geheimniß dieſer langen, häufigen und myſteriöſen Unterredungen zu ergattern. Die Worte ohne Folge, die ſie hörte, konnten ſie auf eine Spur bringen; doch der geringe Zuſammenhang dieſer Worte unter ſich machte, daß die Spur bald verwiſcht war. Da indeſſen unter der Zahl der von ihr aufgefaßten Worte die Namen von König Ludwig XVIII. und von Kaiſer Napoleon häufiger wiederkehrten, als irgend etwas Anderes, ſo hatte Orſola keine Mühe, zu errathen, es ſei von einem militäriſchen Complotte die Rede, das den Umſturz der beſtehenden Regierung und die Wiederherſtellung des Kaiſerreiches zum Zwecke habe. Ich erinnere mich der teufliſchen Freude, mit der mir Orſola dieſe Entdeckung mittheilte. Sie haßte Ihren Vater, der bei allen Veranlaſſungen die Partei der Kinder nahm, und ich bezweifle nicht, ſie würde ihn bei der Polizei angezeigt haben, hätte ſie nicht ein Pro⸗
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