ode en, in⸗ gen ität de.
ſie ola ar⸗ rt⸗ ola tor
lu⸗ aſil ber che. zu, nes ge. zu⸗ ten
em
137
thun; doch in dem Augenblicke, wo ſie das Kind ergrei⸗ fen wollte, ſprang der Hund auf ſie los und packte ſie ſelbſt beim Arme. Orſola ſtieß einen entſetzlichen Schrei aus, weniger aus Schmerz, als aus Zorn. Dieſer Schrei machte, daß von zwei verſchiedenen Seiten zwei Per⸗ ſonen herbeieilten: Herr Sarrauti, der die Kinder weg⸗ führte, und der Gärtner, der den Hund loszulaſſen nöthigte.
„Orſola kam zurück und zeigte mir ihren blutigen Arm.
„„Ich hoffe, Sie werden Ihre Richte beſtrafen und den Hund umbringen!““ ſagte ſie.
„Vielleicht hätte ich nach ihrem Verlangen gethan; doch Herr Sarranti trat dazwiſchen und verhinderte mich daran: er hatte Alles geſehen und Alles gehört, und ſeiner Anſicht nach war Leonie unſchuldig; was Braſil betrifft, ſo hatte er, mit ſeinem Inſtincte eines ergebenen Dieners, ſeine kleine Herrin vertheidigt, und er verdiente deshalb nicht den Tod. Ich beſchränkte mich alſo dar⸗ auf, daß ich den Kindern verbot, fortan am Rande des Teiches zu ſpielen, und befahl, daß Braſil in ſeiner Niſche angekettet bleibe.— Orſola gab übrigens ihren doppelten Rachegedanken mit einer Leichtigkeit auf, die mich in Erſtaunen ſetzte und zugleich erſchreckte. Ich fing an ſie zu kennen und einzuſehen, daß ſie nicht die Frau
war, die verzieh.
„Um dieſe Zeit bot ein Ereigniß, das im Hauſe vorfiel, Orſola verhängnißvoller Weiſe Gelegenheit, den unſeligen Plan, auf den ſie längſt ſann, zu voll⸗ führen.
„Es war um die Mitte des Monats Auguſt 1820. Seit ungefähr drei Wochen hatte Herr Sarranti plötz⸗ lich mit allen ſeinen Gewohnheiten gebrochen: ſein bis dahin ſtreng regelmäßiges Leben war zu meiner großen Verwunderung eine Reihe von Excentricitäten geworden, welche die Aufmerkſamkeit der friedlichen Bewohner des


