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„Ich ſtieß einen Schrei aus und verbarg meinen Kopf unter meinen Betttüchern...“
„Ah! die Unglückliche!“ murmelte der Mönch.
„Warten Sie, warten Sie!“ ſprach der Sterbende, „Sie ſind noch nicht beim Ende.. nur unterbrechen Sie mich nicht, denn ich fühle mich ſehr ſchwach!“
Bruder Dominique horchte mit keuchender Bruſt und beklommenem Herzen.
LXVII.
Wo die Spinne ihr Netz ausſpannt.
Herr Gérard fuhr fort:
„Der Tod von Gertrud erregte keinen Verdacht; er verurſachte nur einen großen Schmerz. Die Kinder waren untröſtlich. Orſola wollte Gertrud bei ihnen erſetzen; doch ſie hatten ein Grauen vor ihr; die kleine Leonie beſonders konnte ſie nicht ſehen.
„Ich verfiel in eine tiefe Schwermuth; vier bis fünf Tage lang war ich es, der ſich in ſein Zimmer ein⸗ geſchloſſen hielt.
„Herr Sarranti kam zurück; er ſuchte mich über dieſes Ereigniß zu tröſten. Er begriff, daß ich den Verluſt einer guten, treuen Dienerin beklagte; er begriff aber den Kummer nicht, der faſt einem Gewiſſensbiſſe glich. Er machte mir den Vorſchlag, eine andere Frau zu neh⸗ men, um die Kinder zu pflegen; doch die Kinder wollten nichts davon wiſſen, und, die Oppoſition von Orſola be⸗ fürchtend, ſtüßzte ich mich auf ihren Widerwillen, um die arme Gertrud nicht zu erſetzen.


