Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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habe kein Recht auf eine Entſchädigung; bin ich aber unſchuldig, ſo haben Sie Unrecht, daß Sie verlangen, ich ſoll gehen, und keine Entſchädigung iſt Erſatz für den Schmerz, den Sie mir bereiten.““

„Und mir den Rücken zuwendend:

„„Leben Sie wohl, Herr! Sie werden Ihre ſchlimme Handlung bereuen!““

„Ich kehrte ins Schloß zurück, und während ich zurückkehrte, hörte ich den Greis murmeln:

„„O meine armen Kinder!...““

„„Nun,““ ſagte ich zu Orſola,„man hat Ihnen gehorcht.““

„Mir? Welche Befehle habe ich denn gegeben?““ fragte ſie.

„„Sie haben den Befehl gegeben, den Gärtner weg⸗

zujagen.““ „Gut 1““ verſetzte ſie lachend,„gebe ich Befehle ier?“

„Ich zuckte die Achſeln, denn ihre Laune war mir unbegreiflich.

„„Und was hat er geſagt?““ fragte ſie.

„Er hat geſagt,“ antwortete ich mit bebender Stimme,„er hat geſagt:„„O meine armen Kinder!““

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„So? „„So daß ich zum erſten Male etwas fühle, was den Gewiſſensbiſſen gleicht.““

„Fühlen Sie das, mein Freund, Sie, der Sie einen ſo richtigen Geiſt und ein ſo gutes Herz haben, ſo iſt es ſo, weil Sie in der That auf meinen Antrieb eine ſchlimme Handlung begangen haben.““

„Und da ich in einem Lehnſtuhle, den Kopf in mei⸗ nen Händen haltend, ſaß und bei den Worten, die ſie geſprochen, den Kopf aufrichtete, ſah ich ſie auf mich zu⸗ kommen, ſich auf meinen Schooß ſetzen, und ſie ſagte mit ihrer ſüßeſten Stimme, in der Sprache der Heimath, die einen ſo wunderbaren Einfluß auf mich übte:

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