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„Und nach dieſen Worten, da er glaubte, es ſei nicht nöthig, mehr zu ſagen, ging er weg. Er hatte Recht, dies zu denken; mein Gewiſſen war ſehr beun⸗ ruhigt, mein Herz voller Vorwürfe, da ich mich bereit fühlte, eine ſo ſchreiende Ungerechtigkeit zu begehen. Ich ſtieg alſo zu Orſola hinauf, theilte ihr die Bemerkungen von Herrn Sarranti mit und ſagte ihr von der Schaam, die mich erfülle.
„„Gut!““ erwiederte ſie,„„ich glaubte, Sie haben ein Wort: Sie haben keines; denken wir nicht mehr hieran.““
„„Aber, mein liebes Kind,““ entgegnete ich,„Je⸗ dermann wird mich tadeln, daß ich, um einer Deiner Launen zu gehorchen, eine ſo ſchlimme Handlung begangen habe
„„Wer wird Sie tadeln? Herr Sarranti? Was liegt Ihnen an der Meinung dieſes Menſchen, der man weiß nicht woher kommt, man weiß nicht was complot⸗ tirt?.. Oh! ich ſagte es Ihnen wohl hundertmal, Sie haben nur gegen mich Energie und Willen!““
„Es war eine von den Taktiken von Orſola, mir unabläßig zu wiederholen, ich unterziehe mich der Gewalt von Jedermann und entgehe nur ihrem Willen allein. Ueberzeugt, ich vollbringe einen Act des freiſten Willens, übergab ich nach einer Viertelſtunde dem Gärtner ſelbſt die Summe, die man ihm ſchuldig war, nebſt einem Monat von ſeinem Lohne, und forderte ihn auf, das Schloß unmittelbar zu verlaſſen. Der arme Greis ſtand auf, ſchaute mich einen Augenblick an, um zu wiſſen, ob wirklich ich es ſei, der ihm einen ſolchen Befehl gebe, und ſagte, diesmal mit trockenen Augen, indem er den Lohn, den man ihm ſchuldig war, nahm, aber den Monat Gratification lie⸗ gen ließ:
„„Mein Herr, entweder habe ich einen Fehler be⸗ gangen oder ich bin unſchuldig. Habe ich einen Fehler begangen, ſo ſind Sie befugt, mich wegzujagen, und ich


