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ſichtlich des Begräbniſſes empfohlen; wir legten ſeinen Leib im Friedhofe von Viry nieder. Die Beerdigung war das, was ſie in einem Dorfe ſein konnte, und an ſeinem noch offenen Grabe übergab ich dem Pfarrer, der die Todtengebete ſprach, tauſend Thaler für die Ar⸗ men, damit die Gebete derjenigen, deren Unglück er ſelbſt nach ſeinem Tode erleichterte, ſich mit denen des Prie⸗ ſters vermiſchen möchten.
„Wie er es verſprochen, begab ſich Herr Sarranti, als er den Kirchhof verließ, nach Fontainebleau. Er ſollte am andern oder am zweiten Tage mit den Kindern zurückkommen; ehe wir uns aber trennten, warfen wir uns, Beide in Thränen zerfließend, beim Andenken an denjenigen, welchen wir verloren, einander in die Arme. Oh! vergeben Sie mir, daß ich einen Mann, den ich ans Herz gedrückt, angeklagt, verleumdet, gebrand⸗ markt habe!“ rief der Kranke, indem er ſich an Domi⸗ nique wandte;„doch Sie werden ſehen, ich war wahn⸗ ſinnig, als ich dieſes Verbrechen beging, und, Gott ſei Dank, dieſes Verbrechen kann wieder gut gemacht werden!“
Der Mönch war, wie geſagt, ungeduldig, das Ende der Beichte zu hören, von der der Sterbende ſelbſt geſtand, ſie jei entſetzlich, ſo entſetzlich, daß, wie groß auch ſeine Schwäche, derjenige, welcher ſie that, ſo viel als möglich den Schluß hinausſchob.
Er bat alſo Herrn Gérard, fortzufahren.
„Ja, ja,“ murmelte dieſerz„doch fortzufahren, das iſt gerade das Schwierige, und es iſt wohl dem Reiſen⸗ den, der bis anf zwei Drittel ſeines Weges nur reiche Ebenen und fruchtbare Thäler durchwandert hat, erlaubt, einen Angenblick zu zögern, ehe er ſich in ſtinkende Sümpfe, unter tödtiiche Abſtürze und nnergründliche Schlünde wagt!“
Der Dominicaner, ſo ungeduldig er war, ſchwieg und wartete.


