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„„Unter meinem Namen?““ beeilte ich mich einfach zu ſagen.
„„Ja, mein Herr, und das iſt der Dienſt, den ich von Ihnen zu fordern hatte.““
„„Ich hätte gewünſcht, die Sache wäre wichtiger geweſen, mein Herr; denn es iſt nicht einmal ein Dienſt, was Sie von mir verlangen, es iſt eine einfache Gefäl⸗ ligkeit. Sobald es Ihnen beliebt, dieſe Summe zu de⸗ poniren, werden Sie mir es ſagen: ich werde Ihren Wunſch erfüllen und Ihnen perſönlich einen Gegenſchein ausſtellen, damit Sie im Falle eines Unglückes, einer Abreiſe, eines plötzlichen Todes ſich mir ſubſtituiren und beim Notar als der wahre Eigenthümer des Geldes er⸗ ſcheinen können.““
„„Gehörte das Geld mir,““ erwiederte Herr Sar⸗ ranti,„ſo würde ich dieſe Garantie, die ich als un⸗
nöthig betrachtete, ausſchlagen; doch ich wiederhole Ihnen,
es gehört nicht mir und iſt beſtimmt, hohen Intereſſen zu dienen. Ich nehme alſo nicht nur den Dienſt, ſon⸗ dern auch alle Sicherheiten an, die Sie mir bieten wol⸗ len, um im gegebenen Angenblicke entweder die gänzliche Zurücknahme oder die theilweiſe Verwendung der depo⸗ nirten Summe zu erleichtern.““
„„Uebergeben Sie mir dieſe Summe, mein Herr, und in einer Stunde wird ſie bei Herrn Henry depo⸗ nirt ſein.““
„Herr Sarranti hatte wirklich in ſeinem Felleiſen die dreimal hunderttauſend Franken in Gold; wir zählten ſie; dann ſchloß ich ſie in eine Caſſette ein; ich gab ihm einen Empfangſchein in der verabredeten Form, ließ an⸗ ſpannen und fuhr nach Corbeil.
„Anderthalb Stunden nachher war ich im Hauſe zu⸗ rück. Herr Sarranti ſaß am Bette meines Bruders, bei dem es immer ſchlimmer ging. Jacques hatte mehrere Male nach mir gefragt; ſein Zuſtand war ein verzwei⸗ felter, und der Arzt bürgte nicht dafür, daß er die Nacht


