Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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ſowohl durch die Anſtrengungen, die er gemacht, um ſo lang zu ſprechen, als durch die Gemüthsbewegung, die er erlitten, daß er leichenbleich auf ſein Kopfkiſſen zurück⸗ gefallen war und ohnmächtig zu ſein ſchien.

Der Dominicauer zitterte bei der Idee, Herr Gé⸗ rard könnte ſterben, ehe er ſeine Beichte vollendet, und ihn folglich in Unwiſſenheit über die Umſtände und die Thatſachen laſſen, welche zu kennen er das größte Inter⸗ eſſe hatte.

Er näherte ſich alſo dieſem Manne mit ſcheinbar weniger Widerwillen und fragte ihn, ob er etwas bedürfe.

„Mein Brnder,“ antwortete der Kranke,„geben Sie mir einen Löffel voll von dem herzſtärkenden Tranke, den Sie auf dem Kamine ſehen.. Mißte ich ſterben an der Anſtrengung, ich will Alles auf ein Mal ſagen!“

Der Mönch reichte dem Sterbenden einen Löffel voll von dem Elixir; Herr Gérard hatte es kaum verſchluckt, als er in der That wieder einige Stärke zu erlangen ſchien; er bedeutete Dominique durch einen Wink, er möge ſich wieder an ſein Bett ſetzen, und fuhr dann fort:

„Mein Bruder übergab mir alſo die Abſchrift des Teſtaments, und ich mochte immerhin gegen die Groß⸗ muth, die er für mich entwickelte, proteſtiren, ihm ſagen, gewohnt, mit fünfzehn bis achtzehnhundert Franken jährlich zu leben, brauche ich weder ein ſo großes Ka⸗ pital, noch eine ſo ſtarke Rente; er wollte nichts hören und ſchloß die ganze Erörterung dadurch, daß er mir antwortete, der Bruder eines Mannes, der ſeinen Kin⸗ dern zwei Millionen Vermögen hinterlaſſe, ein Vormund, der für ſeine Mündel ein Vermögen von zweimal hun⸗ derttauſend Livres Rente verwalte, welche fähig, ſich zu verdoppeln, dürfe in den Augen ſeiner Reffen nicht das Anſehen haben, als lebte er auf ihre Koſten wie ein fremder Schmarotzer. Ich nahm an,— das Herz zu⸗ gleich von Traurigkeit und von Dankbarkeit erfüllt;— denn bis dahin, mein Vater, verdiente ich den Titel

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