Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

bei eſta⸗ leſen, ſſung nichts Ver⸗ hin⸗ von digen n ſich Deine wa⸗ hheit Dei⸗ uſend vier Idee, den echs⸗ von Kin⸗ dern

die

der ihr gen, keit: Ich ente mei⸗ Dir duet eine nem

97

Freunde Sarranti nicht weniger als ſechstauſend Franken jährlich zu bieten; die Ergebenheit der Menſchen, die unſere Kinder erziehen, hat mir nie hinreichend belohnt geſchienen, und wäre ich der Chef des öffentlichen Unter⸗ richts in Frankreich, ſo wollte ich dahin wirken, daß die Profeſſoren, welche ihr Leben damit zubringen, daß ſie das Herz und den Geiſt der neuen Generation bilden, anders belohnt wären, als die Lackeien, die dazu dienen, daß ſie ihre Kleider bürſten!...“

Der Mönch drückte ſein Taſchentuch nicht mehr an ſeine Stirne, um den Schweiß abzuwiſchen, ſondern auf ſeinen Mund, um das Schluchzen zu erſticken.

Dieſe erhabene Vorſicht von Jacques Tardieu, um die Würde ſeines Freundes zu wahren und zu beſchirmen, rührte ihn in der tiefſten Tiefe ſeines Herzens.

„„Stürbe eines von den zwei Kindern,““ fuhr der Kranke, immer den letzten Willen ſeines Bruders aus⸗ drückend, fort,—„ſo würden hunderttauſend Franken vom Vermögen des Lodten für Sarranti vorausgenom⸗ men; ſtürben Beide, zweimal hunderttauſend..5

Dominique ſtand auf und warf ſich in einen Lehn⸗ ſtuhl in einer Ecke des Zimmers, um hier nach ſeinem Gefallen zu weinen.

Während er ſich vom Bette entfernte, konnte er ſich nicht enthalten, auf den Kranken einen Blick der tieſſten Verachtung fallen zu laſſen.

Doch er brauchte nur ein paar Secunden, um ſeine Gemüthsbewegung zu beherrſchen, und die augenblickliche Einſamkeit, die er geſucht, verlaſſend, näherte er ſich mit langſamem, ernſtem Schritte dem Bette des Kranken.

Sein Ange war düſter und voller Fragen, und er erwartete offenbar mit Ungeduld die Fortſetzung dieſer Beichte, deren Erzählung er gern beſchleunigt hätte, wäh⸗ rend er indeſſen keine von ihren Einzelheiten zu verlieren wünſchte.

Der Kranke ſeinerſeits war dergeſtalt angegriffen,

Die Mohicaner von Paris III. 7