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hergeſehen zu haben. Hier iſt die Abſchrift meines bei Herrn Henry, Notar in Corbeil, niedergelegten Teſta⸗ mentes; ich übergebe ſie Dir, und Du wirſt es leſen, um zu ſehen, ob nicht ein Vergeſſen oder eine Ausloſſung gut zu machen iſt. Ich denke indeſſen, Du wirſt nichts auszuſetzen haben, denn die Verwendung meines Ver⸗ mögens iſt ſehr leicht. Jedem von meinen Kindern hin⸗ terlaſſe ich eine Million; ich wünſche, daß, abgeſehen von den für ihre Erziehung und ihren Unterhalt nothwendigen Ausgaben, die Einkünfte aus dieſen zwei Millionen ſich bis zu ihrer Volljährigkeit anhäufen mögen... Deine Freundſchaft betraue ich mit der Sorge, hierüber zu wa⸗ chen, mein lieber Gérard... Dir, da ich die Einfachheit Deiner Neigungen kenne, hinterlaſſe ich, nach Dei⸗ ner Wahl, entweder eine Summe von hunderttauſend Thalern in baarem Geld oder eine Leibrente von vier und zwanzig tauſend Franken. Käme Dir die Idee, Dich wieder zu verheirathen, ſo nähmeſt Du von den angehäuften Einkünften der Kinder entweder weitere ſechs⸗ tauſend Franken Rente oder eine weitere Summe von hunderttanſend Franken. Stürbe eines der beiden Kin⸗ der, ſo wünſche ich, daß das Ueberlebende vom Andern ſein ganzes Vermögen erbe; ſtürben Beide „Und ſchon bei dieſem Gedanken allein wurde die Stimme meines armen Bruders unverſtändlich. „„Stürben Beide, ſo würdeſt Du, da ſie auf der Welt keinen andern Verwandten als Dich haben, ihr Erbe. Ich hinterlaſſe insbeſondere allen denjenigen, welche mir gedient haben, Zeichen meiner Dankbarkeit: Du wirſt Dich nichts hierum zu bekümmern haben. Ich habe es für unnöthig erachtet, im meinem Teſtamente die Summen zu ſpecificiren, die Du der Erziehung mei⸗ ner Kinder widmen ſollſt; dieſe Ausgabe wird von Dir ohne Verſchwendung, wie ohne Spurſamkeit georduet werden. Es iſt indeſſen ein Punkt, auf den ich Deine Aufmerkſamkeit lenken werde; ich bitte Dich, meinem
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