Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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Der Mönch fiel ganz ſchauernd in ſeinen Lehnſiuhl zurück, ſchlug die Augen zum Himmel auf und mur⸗ melte leiſe:

„Mein Gott! mein Gott! was werde ich hören?“

LXIV.

Wo ein Hund heult, wo eine Frau ſingt.

Nach dem, was er durch ein ſeltſames Zuſammen⸗ treffen von Umſtänden entdeckt hatte, mußte Bruder Do⸗ minigue eine heftige Anſtrengung gegen ſich ſelbſt machen, damit ſein Geſicht nicht die Unruhe verrieth, die ſein Inneres bewegte.

Wir haben es geſagt, als wir dem Leſer jenes herr⸗ liche Bild von Zurbaran zu zeigen verſuchten,— der Gang, die Phyſiognomie, die Rede des jungen Mönches, Alles an ihm trug das Gepräge einer finſtern, tiefen, aber verſchleierten, ſtillen Traurigkeit.

Die Urſachen dieſer Traurigkeit, die er nie einem Menſchen anvertraut hatte, werden wir mit der Beichte von Gérard Tardieu, oder vielmehr mit der Erzählung der letzten Jahre dieſes Menſchen, den das ganze Dorf Vanvres und alle umliegenden Dörfer den guten, den ehrlichen, den tugendhaften Herrn Gérard nannten, ſich entrollen ſehen.

Dieſer ſprach mit einer ſchwachen, häufig durch Seufzen, Stöhnen und Schluchzen gehemmten Stimme:

„„Was mein Vermögen betrifft,““ fuhr mein Bru⸗ der fort,„ſo iſt ſeine Theilung ſehr einfach, und ich glaube, ſeitdem ich an meinen Tod denke, für Alles vor⸗