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ſpen Muth von ſeinem Freunde, von demjenigen, welchen er ſeinen Kindern als Hofmeiſter geben wollte.“
„Ja, es iſt wahr..
„„Das iſt ein Mann von tiefer Bildung,““ fügte Jacques bei,„ein Mann, der die Welt von den hohen bis zu den niedern Regionen kennt; alte Sprachen, neue Sprachen, Geſchichte, Wiſſenſchaften, er weiß Alles: er iſt eine lebendige Encyklopädie, und wäre ich ſicher, daß er bis zur Volljährigkeit meiner Kinder bei Dir bleiben könnte, ſo würde ich faſt ohne Bedauern ſterben.““
„„Was ſollte ihn daran verbindern?“
„„Das ſchwere Gewicht der Angelegenheiten, die ihn beſchäftigen und von der Art ſind, daß er jeden Augen⸗ blick gezwungen ſein kann, ſich nicht nur auf einige Jahre, ſondern für immer zu entfernen.. In allen Fällen, wäre er genöthigt, Dich zu verlaſſen, würde ich Dir Voll⸗ macht geben, ihn zu erſetzen: er hat einen Sohn, der ſich für den geiſtlichen Stand beſtimmt...
„Verzeihen Sie,“ ſprach Dominique aufſtehend,„ich kann, ich darf Ihre Beichte nicht länger hören, mein Herr.“
„Und warum nicht, mein Vater?“ fragte Gérard mit bebender Stimme.
„Weil,“ antwortete der Mönch mit einer Stimme, welche vielleicht ebenſo ſehr bebte, als die des Sterbenden, „weil ich Sie kenne und Sie mich nicht kennen; weil ich weiß, wer Sie ſind, und Sie nicht wiſſen, wer ich bin.“
„Sie kennen mich? Sie wiſſen, wer ich bin?“ rief der Kranke mit einem Ausdrucke der tiefſten Bangigkeit. „Das iſt unmöglich!“
„Sie heißen Gérard Tardieu, nicht wahr, und nicht einfach Gsrard?“
„Ja„ doch wer ſind Sie? wie heißen Sie?“
„Ich, ich heiße Dominique Sarranti.“
Der Kranke ſtieß einen Schreckensſchrei aus.
Der Mönch fuhr fort:


