iheit
Boh⸗ eden mer, eſen,
zog
Ver⸗ dem
318, zn ſein wir
wir
von iber die
dem nes ner icht en. ei⸗
bei nge en, es. ein es die
9¹
armen Kinder ſind an die Blumen, an die großen Wäl⸗ der, an die Luft der Fluren, an die Strahlen der Sonne gewöhnt, und ich zittere bei der Idee, ſie in dieſe Ge⸗ fängniſſe einzuſchließen, die man Penſionen nennt, in dieſe Zellen, die man Schlafſäle nennt! Sodann gibt es, meiner Anſicht nach, keinen großen Baum, als den, wel⸗ cher im hellen Tageslichte wächſt. Ich bitte Dich alſo, mein lieber Gérard, kein Collége, kein Kloſter für die armen Kinder!““
„Ich neigte mich.
„„Alles, was Du willſt, Bruder,““ ſagte ich;„„be⸗ fiehl: ich werde gehorchen.““
„„Seit langer Zeit,““ fuhr Jacques fort,„hatte ich den Gedanken, ihnen einen Hofmeiſter, gleichſam einen Arzt ihres moraliſchen Lebens, zu geben, nur wußte ich nicht, auf wen ich meine Wahl lenken ſollte. Da geſtat⸗ tete Gott, der mir ohne Zweifel dieſe Beruhigung im Augenblicke meines Todes gewähren will, daß geſtern einer meiner Freunde von fünfzehnhundert Meilen an⸗ kam, um mich dieſer Verlegenheit zu entziehen..
„Es hatte in der That am Tage vorher ein Unbe⸗ kannter, der ſich weigerte, ſeinen Namen zu ſagen, nach Jacques gefragt; er war in ſein Zimmer geführt worden und wohl eine Stunde bei ihm geblieben.
„„Du meinſt den Mann, der geſtern hier geweſen iſt?““ fragte ich Jacques.
„„Ja,““ antwortete er mir,„„das iſt ein Mann, den ich einſt gekannt und nun nach langen Zwiſchen⸗ räumen wiedergeſehen habe; doch ſo wenig ich ihn ge⸗ ſehen, ich vermochte ſein Urtheil, ſeine Rechtſchaffenheit, ſeine Herzensgüte zu ſchätzen; bei mehreren Veranlaſ⸗ ſungen, wo er tapfer mit ſeiner Perſon bezahlt hat, war ich auch im Stande, ſeinen Muth zu würdigen. Wenige Menſchen haben mir von Anfang an eine Sympathie eingeflößt, welche die Zeit beſſer gerechtfertigt; er hat


