Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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befeſtigte Kette betrachtet, welche ſeine zukünftige Freiheit zu bedrohen ſchien.

„Alles fand ſich ſo comfortable in dieſer neuen Woh⸗ nung, daß das Leben vom erſten Tage an für Jeden leicht und bequem war. Wir brachten den Sommer, ſodann den Herbſt zu. Es war davon die Rede geweſen, für den Winter nach Paris zurückzukehren, Jacques zog aber das Land mit allen ſeinen Unannehmlichkeiten,— welche übrigens theilweiſe mit Hülfe eines großen Ver⸗ mögens verſchwinden,— Jacques zog das Land dem Aufenthalte in Paris vor.

„Wir gelangten ſo zum Monat Februar 1818, während ſich der Zuſtand meines Bruders von Tag zu Tag verſchlimmerte; eines Morgens rief er mich in ſein Schlafzimmer, ſchickte die Kinder weg, und als wir allein waren, ſagte er zu mir:

„„Mein lieber Gérard, wir ſind Menſchen; wir müſſen als Menſchen reden und beſonders handeln.““

„Ich ſaß bei ſeinem Bette, und den Gegenſtand, von dem die Rede ſein ſollte, errathend, ſuchte ich ihn über ſeine Geſundheit zu beruhigen; er reichte mir aber die Hand und ſprach:

„„Bruder, ich fühle, wie mein Leben mit jedem Hauche von mir geht, und ich würde den Verluſt meines Daſeins nicht bedauern, da mich der Tod mit meiner theuren Frau wiedervereinigen ſoll, fühlte ich mich nicht durch die Zukunft meiner zwei Kinder tief angefochten. Ich weiß, daß ich ſie, indem ich ſie Dir vermache, mei⸗ nem andern Ich hinterlaſſe; unglücklicher Weiſe biſt Du aber nicht Vater, und man wird es nie vollkommen bei den Kindern der Andern. Ueberdies ſind zwei Dinge bei den Kindern zu beaufſichtigen: das materielle Leben, das des Leibes; das intellectuelle Leben, das des Geiſtes. Du wirſt mir antworten, man könne den Knaben in ein großes Collége bringen, das Mädchen in ein vortreffliches

Kloſter; ich habe hieran gedacht, mein Freund; doch die