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„Kaum hatte ich ſie übrigens verlaſſen, als ich mich wunderte, daß ich ihr meine Protection bei meinem Bruder Jacques verſprochen; der Eindruck, den ſie auf mich hervorgebracht, war, ich wiederhole es, eher zurück⸗ ſtoßend, als ſympathetiſch. Dagegen fand ich das Gut ſo wunderbar ſchön, ich machte bei meinem Bruder ſolche Lobeserhebungen davon, daß er mir Vollmacht gab, zu unterhandeln, und daß ich nach acht Tagen in ſeinem Namen den Kauf um den Preis von hunderttauſend Franken abgeſchloſſen hatte.
„Der Einzug fand am Tage der Bezahlung des Preiſes an den Notar von Corbeil ſtatt. Unſer Geſinde beſtand aus einem Gärtner, einem Bedienten, einer Kö⸗ chin und der Kammerfran, welche mit der Sorge für die Kinder beauftragt war; ferner hatten wir einen Hund, halb St. Bernhard⸗Race, halb Neufundländer, den der Herr des von meinem Bruder in Paris bewohnten Hotels ihm auf die Bitte der Kinder abgetreten hatte, welche vom Morgen bis zum Abend mit dieſem Hunde ſpielten und ſich nicht von ihm trennen wollten: die Kinder hatten ihm den Namen Braſil zur Erinnerung an das Land gegeben, wo ſie geboren waren.
„Auf meine Empfehlung geſellte man Orſola dieſem ganzen Perſonal bei. An denſelben Tage that fie für Jedermann, was ſie für mich gethan hatte, das heißt, ſie zeigte meinem Bruder das Schloß in allen ſeinen Einzel⸗ heiten, führte Jeden in ſeine Wohnung oder in ſeinen Poſten ein, und bemächtigte ſich vom erſten Augenblicke wieder, unter einer ſcheinbaren Demuth, der Stellung als Vertraute, die ſie bei ihrem vorigen Herrn inne gehabt.
„Niemand hatte ſich übrigens zu beklagen über die Art, wie ſie die Dinge angeordnet; es war, als hätte ſie Jeden über ſeinen Geſchmack und ſeine Reigungen zu Rathe gezogen. Selbſt Braſil hatte eine herrliche Riſche, wo er ſich wohl den glücklichſten der Hunde gefühlt haben würde, hätte er nicht mit Beſorgniß eine in der Mauer


