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im Jahr 1801; er ſagte mir in dieſem Briefe, er habe Glück gemacht, und lud mich ein, zu ihm zu kommenz ich hatte ein Grauen vor dem Meere und ſchlug es aus. 1806 erhielt ich den zweiten Brief: er ſchrieb mir, er habe Alles verloren, und ich habe wohl daran gethan, daß ich in Frankreich geblieben. Elf Jahre lang hörte ich nichts mehr von ihm, und ich erhielt weder unmittel⸗ bar, noch nittelbar irgend eine Rachricht. Im Jahre 1817 ſchrieb er mir abermals: das war das dritte Mal ſeit ſeiner Abreiſe, und es waren zwei und zwanzig Jahre vergangen, ſeitdem er abgereiſt! Er hatte ſich wieder ein Vermögen im Betrage von mehreren Millio⸗ nen gemacht; er war verheirathet und Vater von zwei Kindern; er kündigte mir ſeine nahe bevorſtehende Rück⸗ kehr an und hatte, wie er mir ſagte, keinen innigeren Wunſch, nun, da er Millionär war, als Frankreich wie⸗ derzuſehen und hier mit mir zu leben.
„In der That, im Monat Juni 1817, kam er in Paris an, und ich empfing von ihm ein paar Zeilen, in denen er mich einlud, mich in aller Eile zu ihm zu begeben. Er hatte ſeine Frau auf der Ueberfahrt verloren; er war in Verzweiflung, und meine brüderliche Freundſchaft allein konnte ſeinen Kummer mildern. Ich hegte ſelbſt ein großes Verlangen, meinen Bruder wiederzuſehen, für den ich, trotz ſeiner Abweſenheit und meines Alters, die zärtliche Zuneigung des jungen Mannes bewahrt hatte. Bei Empfang des Briefes beſchloß ich alſo, abzureiſen, und ich nahm Abſchied von meinen guten Freunden in Vic⸗Deſſos..“
Bei dieſem Namen richtete der Mönch den Kopf auf und ſagte:
„Vic⸗Deſſos! Sie wohnten in Vic⸗Deſſos, in der Ariége?“
„Dort bin ich geboren,“ antwortete der Sterbende; vich habe dieſes Dorf nur verlaſſen, um mich nach Paris


