Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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Worten der ſeltſamen Beichte, auf die er horchte, ohne noch zu wiſſen, was er hören ſollte, rückte der Mönch

ſeinen Stuhl vom Bette zurück, als befürchtete er die

Berührung dieſer Stimme, als wollte er die Befleckung durch ſie vermeiden!

LXIII.

Gérard Tardieu.

Dieſe erſten Worte hatten indeſſen nichts, was nicht ganz natürlich, und konnten aus jedem Munde kommen.

„Ich wurde Witwer mit dreißig Jahren,“ ſagte der Sterbende,„und meine erſte Ehe hätte mir ſo viel Kummer verurſacht, daß ich geſchworen, nie eine zweite einzugehen. Ich hatte keinen andern Verwandten auf der Welt, als einen älteren Bruder, der das Land 1795 verließ und ſich in Toulon auf einem Fahrzeuge ein⸗ ſchiffte, das nach Braſilien unter Segel ging. Das Waffenhandwerk widerſtrebte ihm; die Landwirthſchaft war ihm antipathiſch, und davor, daß er Handel in einem Laden treiben ſollte, hatte er ein Entſetzen; er träumte von Fahrten, Reiſen, Abentenern, und die fernen Länder waren für ihn eben ſo viel gelobte Länder.

„Unter allen dieſen Ländern war Braſilien das, wel⸗ chem er den Vorzug gab; er ſchiffte ſich alſo nach Rio Janeiro ein und nahm nichts als ein kleines Gepäck mit, deſſen Werth ſich ſicherlich nicht auf tauſend Thaler be⸗ lief. Ich empfing von ihm nur drei Briefe: den erſten

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