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Menſchen, die ſich ſo offenbarten, verurſachten ihm einen unſäglichen Widerwillen.
„Ach! ja,“ ſagte er,„ich bin deſſen ſicher.“
Und der gute Prieſter ſtrich mit ſeinem Taſchentuche über ſeine Angen, um die Thränen, die ihnen enifloßen, zu trocknen, glücklich, ſich gewiſſer Maßen in ſeinen eige⸗ nen Schmerz zu flüchten, um der ſelbſtſüchtigen Angſt dieſes Menſchen zu euffliehen, der, ohne dieſe Thränen wahrzunehmen, murmelte:
„Ja, ja, das iſt beſſer... Er reiſt in zwei Stun⸗ den ab, er verläßt die Gegend, er wird vielleicht nie mehr dahin zurückkommen... während der Pfarrer von Meudon hier bleibt!“
Dann machte er eine äußerſte Anſtrengung und ſagte:
„Hören Sie mich an, mein Vater; ich will Ihnen Alles erzähleu.“
Und der Sterbende ließ mit einem Seufzer ſeinen Kopf in ſeine Hände fallen und ſchien ſich zu ſammeln.
Der Mönch ſtützte ſich mit dem Ellbogen auf den Arm des Lehnſtuhles, in welchem er ſaß.
Anfangs durch das Schließen der Vorhänge in eine relative Dunkelheit getaucht, hatte ſich das Zimmer all⸗ mälig erhellt, oder die Angen des Mönches hatten ſich vielmehr an dieſe Dunkelheit gewöhnt, dem die bleichen Scheine der Alabaſterlampe einen geheimnißvollen, fan⸗ taſtiſchen Charakter verliehen.
In dieſer Finſterniß geſehen, erſchien der Schädel des Sterbenden noch knochiger, noch bleicher, noch bläſ⸗ ſer, noch mehr ſeines Haares beraubt; ſo geſehen, erſchien ſein Geſicht noch bleifarbiger, noch abgezehrter, noch leichenartiger; ſeine Phyſiognomie noch gemeiner, noch verworfener.
Er begann mit ſchwacher Stimme, beſtändig ſeinen Kopf in ſeinen Händen haltendz und bei den erſten
Die Mohicaner von Paris. III. 6


