Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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Dominique ſetzte ſich wieder, und er ſagte mit einer Art von Reſignation:

„Ich bin hier, um nach Ihrem Willen zu thun, und nicht nach dem meinen; ſonſt, Gott iſt mein Zeuge, würde ich mich auf der Stelle entfernen. Sie reden von Angſt; nun wohl, ich weiß nicht, warum, doch die Angſt, die ich empfinde, Sie zu hören, iſt beinahe der gleich, welche Sie zu mir zu ſprechen zögern macht.“

„Mein Vater,“ fragte der Kranke,„denken Sie auch, ich ſei dem Tode ſo nahe, als man ſagt?“

„Das müſſen Sie den Arzt und nicht mich fragen, mein Bruder,“ antwortete der Prieſter.

„Mir ſcheint, ich habe noch Kräfte, und ich kann war⸗ ten, mein Vater,“ ſprach zögernd der Kranke.„Könn⸗ ten Sie nicht morgen wiederkommen... oder heute Abend?“

„Sie können vielleicht warten; doch ich, ich kann nicht wiederkommen; ich habe eine traurige und fromme Pflicht zu erfüllen, und ich werde in zwei Stunden nach der Bretagne abreiſen.“

„Ah! Sie reiſen ab.. Sie verlaſſen Paris in zwei Stunden?“

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„Auf lange?“

„Auf ſo lange, als es Gott gefällt! ich gehe, um einen Vater über den Tod ſeines Sohnes zu tröſten.“

„Dann iſt es beſſer, daß es ſich ſo verhält,“ mur⸗ melte der Kranke.„Ja, Gott ſelbſt ſchickt Sie. Sie reiſen ab? Nicht wahr, Sie reiſen gewiß ab?“

„Wenn nicht Gott geſtattet, daß der Todte, den ich begleite, daß der Leichnam, den ich nach ſeiner Heimath bringe, zum Leben zurückkehrt, ſo reiſe ich ganz gewiß.“

„Und Sie ſind ſicher, daß dieſes Wunder unmög⸗ lich iſt?“

Dem Mönche ward das Herz entſetzlich beklommen; die grauenvollen Bangigkeiten und die Zögerungen dieſes

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