Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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eine Krankheit es ſei, die Herrn Gérard zum Grabe ühre.

„Es iſt ein Fluß auf der Bruſt,“ antwortete derje⸗ nige, an welchen er ſich wandte.

„Ja,“ ſprach ein Anderer,„und es iſt eine gute Handlung, was den Tod des lieben armen Mannes ver⸗ urſachen wird.“

Und nun erzählten die Bauern Dominique um die Wette, vierzehn Tage vorher habe Herr Gérard, als er durch den Park gegangen, Nothſchreie gebört, welche vom großen Baſſin hergekommen. Er hatte ſich in aller Haſt nach dieſer Seite gewandt. Ein paar Kinder waren am Rande des Baſſin und riefen um Hülfe, ohne daß ſie es wagten, einem ihrer Kameraden, der ins Waſſer gefallen, beizuſtehen: dieſer Knabe hatte ſich vorgebengt, um ein papiernes Schiff, das zu weit vom Rande entfernt gewe⸗ ſen, an ſich zu ziehen; er hatte das Gleichgewicht verlo⸗ ren, und man ſah am Brudeln des Waſſers den Ort, wo er ſich zerarbeitete. Herr Gérard war raſch gelau⸗ fen, und von ſeiner Stirne ſtrömte der Schweiß; deſſen ungeachtet zögerte er nicht einen Augenblick und warf ſich ins Waſſer, um den Knaben herauszuziehen; er brachte ihn auch wirklich unverſehrt ans Ufer; er aber, der arme Herr Gérard! kam, triefend von Waſſer, ſchnat⸗ ternd vom Scheitel bis zu den Zehen, in einem erbärm⸗ lichen Zuſtande nach Hauſe, und obgleich er die Kleider wechſelte, obgleich er ein großes Feuer anzünden ließ und ſich raſch in ein wohl gewärmtes Bett legte, ergriff ihn doch das Fieber noch an demſelben Tage und verließ ihn ſeitdem nicht mehr.

Am Morgen ſagte Herr Pilloy, er ſtehe nicht für ſeinen Kranken, und ererklärte mit aller möglichen Scho⸗ nung dem armen Herrn Gérard, wenn er Verfügungen zu treffen habe, ſo bleibe ihm hiefür nur die gerade nothwendige Zeit.

Herr Gérard, der ſich wahrſcheinlich nicht für ſo

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