Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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lichen Platze; die Krautgärtner verdankten ihm einen Querweg, um den ſie ſeit zwanzig Jahren nachſuchten; die Kirche verdankte ihm heilige Gefäße und ein Mei⸗ ſterbild; die Dorfbewohner verdankten ihm drei bis vier von ihm, in Folge eines Brandes, neu gebaute Häuſer und die neu gepflaſterte große Straße des Dorfes⸗

Und Alles dies abgeſehen von dem, was ihm die Bauern privatim ſchuldig waren; hievon zeugten der Zim⸗ mermann, der Schenkwirth und zwanzig Andere, welchen er ähnliche Dienſte geleiſtet, deren monotone Aufzählung, ſo erbaulich ſie gewiß wäre, ermüdend für unſere Leſer würde, hätten wir nicht die Gewiſſenhaftigkeit, ſie ihnen zu erſparen.

Mit einem Worte, Herr Gérard war zugleich der rechtſchaffene Mann nach dem Sinne des Evangeliums und nach dem Sinne der Geſellſchaft: er beobachtete die Gebote Gottes und der Kirche mit einer bewundernngs⸗ würdigen Treue; das Dorf betete ihn an, und die Dank⸗ barkeit, die es für ſeinen Woblthäter bezeigte, hatte etwas von der Ergebenheit des Hundes für ſeinen Herrn; eine Folge hievon war, daß man um ihn Wache hielt wie um ein Mitglied der königlichen Familie, und daß ſelbſt ein Mitglied der königlichen Familie ſchlecht ange⸗ kommen wäre, hätte es nicht die Verehrung dieſer fana⸗ tiſchen Dorfbewohner getheilt.

Der Mönch Dominique, den Einige von ihnen auf der Straße trafen und nach Vanvres begleiteten, begriff auch nach dem, was ſie ihm von den Tugenden von Herrn Görard erzählt hatten, die Beſtürzung, die in den Ge⸗ ſichtern der Banern ausgedrückt war, welche auf der Schwelle ihrer Tbüren oder auf der Straße ſtanden, wie man es bei den öffentlichen Calamitäten thut, um mehr im Bereiche der Reuigkeiten zu ſein.

Als er dieſe allgemeine Troſtloſigkeit ſah, fragte Bruder Dominique einen von ſeinen Begleitern, was

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