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Ruf gut war, hatte er ſogar, wie man ſagte, ohne Schein geliehen.
Man erzählte von ihm Züge, wie folgende zum Beiſpiel:
Ein Zimmermann, der am Dache ſeines Hauſes arbeitete, fiet von einem Gerüſte herab und brach ſich das Bein. Statt ihn ins Spital zu ſchicken, wie es im vorhergehenden Jahre der Maire von Vanvres, der doch für einen der wohlthätigſten Menſchen galt, bei einem ähnlichen Falle hatte thnn laſſen, nahm Herr Göérard bei ſich nicht nur den verwundeten Zimmermann, ſon⸗ dern auch ſein Weib und ſeine Kinder auf, ließ den Wundarzt von Mendon, Herrn Pilloy, rufen, empfahl ihm den armen Kranken zur beſten Pflege und verſprach ihm Bezahlung wie für einen Fürſten. Die Geneſung dauerte drei Monate, und während dieſer Zeit blieben der Zimmermann, behandelt mit einer Sorgfalt und Aufmerkſamkeit, als ob er ein Bruder geweſen wäre, ſowie ſein Weib und ſeine Kinder, genährt, als ob ſie zur Familie gehört hätten, bei Herrn Gérard, aus deſſen Hauſe ſie nur, zahlreiche Zeichen ſeiner Wohlthätigkeit mitnehmend, weggingen.
Später verſank ein armer Schenkwirth, Vater von fünf Kindern, der ſeine Frau und ſeine älteſte Tochter verloren, in eine eutſetzliche Niedergeſchlagenheit, ließ, trotz den Ermunterungen und Rathſchläge der Nachbaru⸗ ab von jeder Sorge für ſein Gewerbe, vernachläſſigte ſeine wichtigſten Geſchäfte, und blieb gleichgültig dabei, daß ſein Haus jede Kundſchaft und jeden Credit verlor ein Gläubiger, der für ſeinen Nächſten durchaus nicht die Liebe hegte, wie Herr Görard, ließ das Hausgeräth des armen Mannes verkümmern, und der Verkauf deſ⸗ ſelben ſollte die vier übrigen Kinder auf die Straße ſetzen und auf das Betteln anweiſen. Da erſt trat der Schenkwirth, der nun den ganzen Umfang ſeines Ur⸗ glückes begriff, aus ſeiner Vernichtung hervor, und am
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