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befohlen, meiue theure Carmelite! Ich wünſche Euch alles Glück, das Ihr verdient, indem ich in Demuth meine Schwäche geſtehe, ich würde ſagen, meine Schlech⸗ tigkeit, wüßte ich nicht, daß dieſe Nachricht Euch Beide, beſonders Carmelite, mit Freude erfüllen wird.
„Euer Freund „Camille Rozan.“
„Nun,“ fragte Herr Jackel, während er den Brief wieder zurücknahm,„was ſagen Sie hiezu, Herr Jean Robert?“
„Ich ſage, das iſt herzzerreißend!“ antwortete der junge Mann.
„Und Sie glauben immer noch an die Vorſehung?“
„Ich glaube daran.“
„Die Vorſehung, Herr Jean Robert,“ verſetzte Herr Jackal ſeine Naſe mit Tabak vollſtopfend,„ſoll ich Ihnen ſagen, was das iſt?“
„Sie werden mir ein Vergnügen machen, in Be⸗
tracht, daß ich mit Zuverſicht daran glaube.“ „Nun wohl, mein lieber Herr, die Vorſehung, das iſt eine gut gemachte Polizei!.. Laſſen Sie uns in Ver⸗ ſailles ſehen, ob wir die Braut des Schulmeiſters wie⸗ derfinden.“
Und wenn nun der Leſer zufällig laut die Frage an uns machen würde, welche Jean Robert leiſe an Salvator in dem Angenblicke richtete, wo er, getren ſei⸗ nem Verſprechen, den Commiſſionär der Rue aux Fers und den Mann der Rue de Jeruſalem nach Verſailles ab⸗ gehen ließ und ſelbſt bei der Leiche von Colombau blieb; wenn zufällig, ſagen wir, der Leſer uns fragte:„Wie konnte Herr Jackal um halb acht Uhr Morgens von den im Bas⸗Mendon von Mitternacht bis um fünf Uhr Mor⸗ gens vorgefallenen Ereigniſſen unterrichtet ſein?“ ſo wür⸗ den wir antworten:


