Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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„Das heißt, man behauptet, ich ſei es.“

„Als Dichter,“ fuhr der Polizeimann fort,„glauben Sie an die Vorſehung, nicht wahr?“

„Ja, mein Herr, ich habe den Muth, dies zu ge⸗ ſtehen.“

„Sie brauchen in der That Muth!“ ſprach Herr Jackal, indem er ſeine Tabaksdoſe aus der Taſche zog und mit Wuth ein paar Priſen ſchlürfte.

„In welcher Hinſicht ſagen Sie mir das?“

„In Betreff dieſes Briefes.“

Und er zog aus ſeiner Taſche einen Brief, den er Jean Robert zeigte, ohne ihm denſelben zu geben.

„Was für ein Brief iſt dies?“ fragte Jean Robert.

„Das iſt ein Brief, der geſtern Abend angekommen,“ ſagte Herr Jackal,„auf welchen man die zwei Worte⸗

ſehr preſſant zu ſchreiben beſorgt geweſen war, den

der Briefträger am Ende des Dorfes der Gärtnerin Na⸗ nette übergeben hat, den die Gärtnerin Nanette mit nach Paris genommen, und der, wenn er geſtern Abend von denjenigen, an welche er adreſſirt war, geleſen worden wäre, zwei Glückliche gemacht hätte, ſtatt einen Todten und eine Verzweifelte zu machen! Leſen Sie!“

Und er gab den Brief Jean Robert.

Dieſer entfaltete ihn und las:

„Mein lieber Colombau, meine theure Carmelite,

„Nicht wahr, Ihr werdet ſehr zufrieden, ſehr glück⸗ lich ſein, wenn Ihr dieſen Brief von Eurem Freunde Camille Rozan ankommen ſeht, ſtatt ihn ſelbſt ankommen zu ſehen?

„Ich höre Euch ausrufen:„„Oh! dieſer gute, dieſer vortreffliche Camille!““

„Vernehmet, meine Theuerſten, was mir einer mei⸗ ner Landslente ſchreibt, mit dem ich zur Zeit von mei⸗ nem Heirathsprojecte mit Ihnen, Carmelite, ſprach: