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„Und wenn Sie mir etwas beſonders zu empfehlen hätten,“ ſprach Salvator,„ſo würde ich mich bemühen, Sie nach meinen beſten Kräften zu erſetzen.“
„Ich nehme Ihr Anerbieten an, mein Herr; Sie wiſſen, daß Sie mir geſagt haben, ich könne über Sie verfügen!“
„Thun Sie es.“
„Colombau hat mich beauftragt, darüber zu wachen, daß ſein Leib beim Leibe derjenigen, welche er liebte, beſtattet werde; die Vorſehung hat erlaubt, daß es nur eine Leiche gab, ſtatt zwei: ich kann alſo den Wunſch meines Freundes nicht erfüllen. Mehr noch: dieſer Leich⸗ nam muß ſo viel als möglich den Augen der armen Carmelite entzogen werden; ich habe daher beſchloſſen, heute noch, um vier Uhr, nach der Bretagne abzureiſen. GEs iſt ein Vater dort: er hat ein Recht auf den Leib ſeines Sohnes und auf meine Tröſtungen.“
„Um vier Uhr, mein Vater, wird Sie am Ende des Dorfes der Leichnam, in einen eichenen Sarg einge⸗ ſchloſſen, nach Erfüllung aller Formalitäten, in einer Poſtchaiſe erwarten. Sie brauchen nur Ihren Platz neben demſelben zu nehmen und abzureiſen.“
„Ich bin arm,“ ſagte der Mönch,„und ich habe nur eine Summe bei mir, welche kaum hinreichend für meine perſönliche Reiſe; wie kann ich...
„Seien Sie unbeſorgt, mein Vater,“ unterbrach Salvator:„die Reiſekoſten werden bei der Rückkehr be⸗ zahlt ſein.“
Der Mönch näherte ſich dem Bette, hob das Tuch auf, küßte Colomban auf die Stirne und ging ab.
Fünf Minuten nachher trat Herr Jackal ein.
Er ging auf die zwei jungen Leute zu, ſtützte ſich auf ſeine geſpreizten Beine, ſchaukelte ſich einen Augen⸗ blick, mit den Händen in ſeinen Taſchen, wandte ſich dann beſonders an Jean Robert und fragte den jungen Mann: „Sie ſind Dichter?“
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