Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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„Nun?“ fragten alle Stimmen.

Ludovie ſchüttelte den Kopf.

„Der Mönch iſt bei ihm,“ erwiederte er;„ich, was mich betrifft, habe nichts mehr dort zu thun.“

Dann, als man auf Carmelite deutete, welche immer noch ſtumm da lag, und deren Angen, wenn ſie ſich auf⸗ thaten, nicht zu ſehen ſchienen, ſprach Ludovic:

„Oh! armes Kind!. laßt ſie in ihrer Unwiſſen⸗ heit: ſie wird immer noch zu früh ins Leben zurück⸗ kehren!“

„Meine Herren,“ ſagte Jackal zu Salvator und zu Jean Robert,„wir ſind nur zufälliger Weiſe hier; ich glaube alſo, es wäre gut, die Kranke mit ihren Freun⸗ dinnen und dem Arzte zu laſſen, ſo raſch als möglich das Protokoll zu machen, und nach Verſailles abzugehen.“

Jean Robert und Salvator verbengten ſich zum Zeichen der Beiſtimmung.

Fragola ſtand auf und ſagte ein paar Worte Sal⸗ vator ins Ohr; dieſer nickte bejahend mit dem Kopfe.

Wonach der Commiſſionär und der Dichter hinter Herrn Jackal hinausgingen, wie ſie eingetreten waren.

Alles war im unteren Zimmer bereit, um die Er⸗ zählung des Ereigniſſes zu ſchreiben.

Die Thüre des Flurganges ſtand offen, und durch die Scheiben der Fenſter des Pavillon ſah man die Ker⸗ zen brennen.

„Wollen Sie ein paar Tropfen Weihwaſſer ſprengen und ein Gebet für dieſen armen Leib verrichten?“ fragte Salvator den Dichter.

Jean Robert machte ein Zeichen der Einwilligung⸗

und während Herr Jackal, um ſich Ideen zu geben, die

Naſe mit Tabak vollſtopfte, gingen Beide nach dem

Pavillon. Colombau lag auf ſeinem Bette: über ſeinen Kopf geworfen, deutete das Tuch durch ſeine Falten jene