Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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Rechnung und die von Petrus, ſprang die Treppe zu vier und vier hinab und ſtieg in die rieſige Tapiſſiére, welche die ganze Geſellſchaft von Vanvres nach Paris gebracht hatte.

Petrus, der in der Rue de l'Oueſt wohnte, nahm Abſchied von ſeinem Freunde, wünſchte ihm viel Ver⸗ gnügen, und antwortete noch, trotz der Entfernung und der Finſterniß, auf die geränſchvollen Adieux, die ihm die luſtige Geſellſchaft zuſandte.

„Nun,“ fragte Ludovic,„wohin des Teufels gehen wir denn ſo? Mir ſcheint, wir ſchlagen den Weg nach Verſailles und nicht den nach Vanvres ein?“

„Hätte uns Raphael nicht verlaſſen, König der Malins,“ antwortete Chante⸗Lilas,„er würde Eurer Majeſtät ſagen, jeder Weg führe nach Rom.“

„Ich verſtehe nicht,“ entgegnete Lndovic.

„Schau Nanette, die ſchöne Gärtnerin, an!“

„Ich ſchaue ſie an.“

„Wie findeſt Du ſie?“

„Hübſch.. Nun?“

„Nun, ſie iſt unter der Bedingung mitgegangen, daß ich ſie vor ihrer Thüre abſetze.“

„Gut! und warum dies?“

„Ei!“ erwiederte die Gräfin vom Battoir,„man ſagt Ihnen ja, ſie habe einen ſehr preſſanten Brief.“

„Warum hat ſie ihren Brief nicht abgegeben, ehe ſie weggegangen iſt?“

„Weil ſie am Ende des Dorfes war, als ſie dem Briefträger begegnete, weil wir zwiſchen Vanvres und dem Bas⸗Meudon warteten, und dies für ſie eine halbe Stunde Verzug gemacht hätte.“

„Gut! das iſt eine Erklärung.“

„Oh!“ ſagte Chante⸗Lilas,„und dann, da der Brief ſchon ſechsundzwanzig Tage unter Weges war, denn er kommt von den Colonien, ſo ſind einige Stun⸗ den mehr oder weniger...“

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