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„Bah!“ entgegnete die Gräfin vom Battoir,„ſie wird ſich auch luſtig gemacht haben, die Patronin, und ſie ſteht hente ſicherlich erſt um ſechs Uhr auf.“
„Prinzeſſin,“ fragte Ludovic,„wann Ihre erſte Reiſe nach Paris?“
„Oh!“ verſetzte Chante⸗Lilas,„als ob Sie ſich noch um das bekümmerten!“
„Gewiß bekümmere ich mich darum, beſonders wenn ich keine Wäſche mehr habe.“
„Ei! wie kleinlich iſt das!“ ſagte Chante⸗Lilas. „Nun wohl, Sie werden Ihre Wäſche bekommen, wann Sie ſie ſelbſt holen.“
„Chante⸗Lilas! keine Dummheiten! die Woche war hart für die weißen Hemden, und ich kann meine Kran⸗ ken nicht in einem Spitzenhemde beſuchen.“
„Kommen Sie und holen Sie Ihre Wäſche.“
„Oh! wenn es ſich nur hierum handelt, und wenn in Ihrem Wagen Platz iſt, Prinzeſſin, hier bin ich.“
„Ohne Spaß?“
5„Es iſt, wie ich Eurer Hoheit zu ſagen die Ehre habe.“
„Bravo! bravo! wir werden Milch in der Mühle von Vanvres trinken!... Gehen Sie mit, Seigneur Raphael?“
„Gehſt Du mit, Petrus? Bah! die längſten Toll⸗ heiten ſind die beſten!“
„Beim Teufel! es fehlt mir nicht am guten Willen; unglücklicher Weiſe habe ich eine erſte Sitzung.“
„Nun, ſo verſchiebe dieſe Sitzung.“
„Unmöglich!“ erwiederte Petrus;„ich habe mein Wort gegeben.“
„Ah! das iſt heilig,“ verſetzte Chante⸗Lilas;„und die Fornarina gibt Raphael Urlaub... Komm, König der Malins!“
Hienach reichte ſie Ludovic den Arm; entſchloſſen, den Carneval luſtig zu begraben, bezahlte dieſer ſeine


