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zwei hübſche Arme ſich um ſeinen Hals ſchlingen, wäh⸗ rend ein Mund,— von dem jeder Hauch den Bart des Wolfes, deſſen Sammet ihm den oberen Theil des Ge⸗ ſichtes verbarg, flattern machte,— ihm mit den weißeſten Zähnen und den roſigſten Lippen, die er je geſehen, ſagte:
„Du biſt es alſo, Studioſus meines Herzens, der ſich den Luxus erlaubt, Zimmer für ſich ganz allein zu nehmen?“
„Ei!“ erwiederte Ludovic,„wenn Du Dir die Mühe gegeben hätteſt, umherzuſchauen, Pierrette, mein Liebchen, ſo würdeſt Du geſehen haben, daß ich nicht allein bin.“
„Ah! ja, ja,“ verſetzte die Pierrette,„hier iſt in der That Meiſter Raphael in Perſon! Soll man Dir etwa für das Bein der Frau beim Brande des Dorfes ſtehen, Du, der Du Feuer ſchrieſt, als wir eintraten?“
Und das Mädchen hob ſeine Hoſe auf und zeigte, unter einem feinen ſeidenen Strumpfe, eines von den r wie ſie die Maler ſuchen, und die Cardinäle
nden.
„Ah! ich kenne dieſes Bein, Prinzeſſin!“ ſagte Petrus.
„Chante⸗Lilas!“ rief Ludovie gleichzeitig.
„Da ich erkannt bin, ſo lege ich meine Maske ab,“ ſprach die ſchöne Wäſcherin;„überdies trinkt man ſchlecht, wenn das Geſicht nicht entblößt iſt... Zu trinken! ich ſterbe vor Durſt!“
Und die ganze Geſellſchaft, welche aus fünf bis ſechs Wäſcherinnen von Vanvres und drei bis vier Gärtne⸗ rinnen von Mendon in Begleitung ihr Liebhaber beſtand, wiederholte im Chor:
„Zu trinken! zu trinken!“
„Stille!“ ſagte Ludovic;„das Zimmer gehört mir: es iſt alſo an mir, die Honneurs deſſelben zu machen. Kellner, ſechs Flaſchen Champagner für mich!“
„Und ſechs für mich!“ rief Petrus.
„So iſt es gut,“ ſprach die Prinzeſſin,„und man


