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LVIII. Ein ſehr preſſanter Brief.
Es war gerade, wenn man ſich erinnert, die Stunde, zu der,— nachdem der Streit in der Freiſchenke be⸗ ſchwichtigt,— die drei jungen Leute, die wir am Ein⸗ gange dieſer Geſchichte gefunden, und ihr geheimnißvoller Retter ſich Abendbrod ſerviren ließen.
Sie haben nicht vergeſſen, lieber Leſer, daß Salvator und Jean Robert, als ſie aus der Rue Aubry le⸗Boucher meggingen, ihre zwei Gefährten Petrus und Ludovic, auf dem Tiſche eingeſchlafen, unter der Obhut des Kell⸗ ners zurückließen, der auf die Empfehlung von Salvator für ſie haftete.
Dann gingen der Commiſſionär und der Dichter nach der Rue Saint⸗Jacques, wo ſie der Ton des Violoncells zu Juſtin führte; ſie hörten die Erzählung des Schul⸗ meiſters und waren im Augenblicke der durch den Brief von Mina herbeigeführten Entwickelung da. Salvator lief nach der Polizei, um über das entführte Mädchen Erkundigungen einzuziehen; Jean Robert holte ein Pferd, und Juſtin folgte Babolin zur Brocante, wo Jean Ro⸗ bert und Salvator wieder mit ihm zuſammentrafen.
Mit der neuen Auskunft, die er von der alten Zau⸗ berin erhalten, und der Ermahnung von Salvator, es zu verhindern, daß Jemand in das Zimmer von Mina oder in den Garten der Penſion eintrete, jagte der Schul⸗ meiſter ſodann mit verhängten Zügeln nach Verſailles.
Salvator und Jean Robert aber erwarteten Herrn Jackal auf dem Pont⸗Neuf; hier nahm ſie der Polizei⸗ mann in ſeinem Wagen auf, wo er ihnen auf eine ge⸗


