Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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W. To die, to sleep*).

Colombau legte den Schlüſſel auf den Kamin.

Das Schlafzimmer des jungen Mannes hatte ſich in eine wahre Kapelle verwandelt.

Alles, was es am erſchloſſenen Blumen in dem klei⸗ nen Gewächshauſe gab, deſſen Scheiben in der Sonne in einem Winkel des Gartens glänzten, wenn ſich die Sonne zufällig zeigte, war von Carmelite in Contri⸗ bution geſetzt worden.

Carmelite hatte die Fenſter durch Vorhänge von weißer Mouſſeline verborgen; ſie hatte auf dem Kamine, wie auf einer Altartafel, ein geſticktes Tuch ausgebreitet, und hierauf, wie auf den Kamin, auf das Guéridon und jedes Meuble mit Blumen gefüllte Vaſen geſtellt.

Alles, was ihr von Blumen nach dieſer Verthei⸗ lung geblieben war, hatte ſie auf den Boden entblättert.

Man hätte glauben ſollen, ſie ſeien ſchon in die Gruft hinabgeſtiegen.

Sie ſetzten ſich auf das Sopha und ſprachen unge⸗ fähr eine Stunde mit einander.

Nachdem es Nacht geworden war, zündeten ſie ſo⸗ dann die Lampe an.

Als hätte Carmelite bange gehabt, dieſer Tod zu Zwei könnte ihr entgehen, machte ſie jede Minute eine Bewegung, um aufzuſtehen und die Kohle zu holen, welche im Ankleidecabinet, neben dem Zimmer, auf einem Rechaud aufgehäuft lag.

*) Sterben, ſchlafen.