Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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Alles geſchehen ſein, und wir werden nur noch Deiner Gebete bedürfen.

„Doch es wird ein Mann bleiben, der Deiner ſehr bedarf, theurer Freund meines Herzens: das iſt mein Vater.

„Sobald ſeinem Sohne die letzte Pflicht erwieſen iſt, wirſt Du nach der Bretagne abreiſen; nicht wahr, nichts wird Dich in Paris zurückhalten? Du wirſt ihn in Thränen finden; Du wirſt es nicht verſuchen, ihn zu tröſten: Du wirſt mit ihm weinen.

„Lebe wohl, theurer Freund! worgen zu gieicher Stunde werden die Menſchen, deren Meinung ich mich opfere, weder für, noch gegen mich mehr etwas vermö⸗ gen: Carmelite und ich, wir werden zu den Füßen des Herrn liegen.

„Dein Freund,... mehr als Dein Freund, Dein Bruder

„Colombau von Penhosl.“

Dann verſiegelte er beide Briefe und ſchrieb die zwei Adreſſen; nur fügte er auf dem an ſeinen Va⸗ ter bei:

„Auf die Poſt zu tragen.“

Auf dem an Dominique Sarranti:

„Morgen früh vor ſieben Uhr überbringen zu laſſen.“

LVI. Die Nachtigallenbrut.

Während dieſer Zeit ſchrieb Carmelite folgenden Brief an ihre drei Freundinnen von Saint⸗Denis: