Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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Händen Gottes hervorgegangen, aufrecht und unerſchüt⸗

terlich geſtanden war; im Angeſichte dieſes gebrochenen⸗ br entwurzelten, beſiegten Felſens erzählten Sie mir die Ge⸗ tet ſchichte der Kataklysmen und der Erdrevolutionen, indem ur Sie mir den Granitblock zeigten, der, von ſeiner Baſis es gelöſt, unter den Anſtrengungen der Woge hinrollte, als da

ob der Granit Pantoffelholz geworden wäre. Sie er⸗ klärten mir dieſen großen Kampf der Weſen und der Dinge; Sie machten mir begreiflich, die Titanen von He⸗ ſiod, die Furien und die Rieſen der Theogonie ſeien nichts Anderes als erloſchene Vulcane, und Sie ſagten S mir, ich ſoll mich neigen vor dieſem unabläßigen Kampfe der Kräfte der Natur. Ich neige mich, mein Vater: der Orkan der Lei⸗ R denſchaften hat meine Kräfte gebrochen; die Fluth der menſchlichen Schmerzen hat meine Seele zugedeckt und ſie ausgelöſcht. ſc Ich beuge das Haupt, und ich ſterbe. Frinnern Sie ſich auch, o mein vielgeliebter Va⸗ ter! jener Worte der Nachfolge, die wir mit einander an unſeren Winterabenden laſen?... O ſüße Abende meiner Jugend, Stunden meiner Kindheit, in unſerem m alten Thurme verlaufen, wo ſeid ihr? Benehmet euch auf der Erde wie ein Rei⸗ ſender und ein Fremder, der an den Angele⸗

genheiten dieſer Welt keinen Theil hat. Le So ſagte die heilige Nachfolge. ch Nun wohl, mein verehrter Vater, wie ein Reiſen⸗ G der bin ich dreißig Jahre lang unter den Fremden um⸗ hergeirrt, und, eher als daß ich an den Angelegenheiten S dieſer Welt Theil nehme, verlaſſe ich das irdiſche Land de ohne Bedauern und gehe, um Sie im Himmel zu er⸗ se warten. Ich ſterbe mit ruhigem Gewiſſen, und ich möchte bei⸗ de nahe ſagen mit freudigem Herzen, mein Vater, wäre meine de ſelbſtſüchtige Frende nicht eine Beleidigung Ihrer Liebe. u