Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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Und der andere Enutſchluß? fragte Colomban, hiedurch andeutend, daß er den erſten verwarf.

Der andere, antwortete Carmelite feſt, andere iſt, zu ſterben, Colomban.

Oh! machte der Bretagner, das Haupt bis zu ihrem Schooße neigend.

Da wir uns im Leben nicht verbinden können, fuhr Carmelite fort,ſo vereinigen wir uns wenigſtens im Tode

Sie beleidigen Gott, Carmelite!

Ich glanbe nicht... Doch in jedem Falle, Co⸗ lombau, will ich lieber mit Ihnen die Ewigkeit hindurch leiden, als mit ihm die Zeit hindurch vereinigt ſein.

Unmöglich, Carmelite! unmöglich!

Das iſt gut, der Starke iſt ſchwach... Es iſt alſo am Schwachen, die Stärke für Beide zu haben.

Colombau erhob das Haupt.

Da ich nicht Ihnen gehören kann, weil Sie mich zurückweiſen, Colombau, ſprach Carmelite mit einer Geberde von erhabener Größe,da ich nicht ihm gehö⸗ ren kann, weil ich ihn ausſchlage, ſo trete ich ſchon mor⸗ gen in ein Kloſter ein... Mein Gott! nimm mich auf: ich gebe mich Dir!

Oh! Carmelite! Carmelite! wie ſchwach bin ich gegen Sie!

Sie, mein Freund, Sie ſind der Engel der Selbſt⸗ verleugnung, der Güte und der Pflicht!

Nein, nein, ich liebe Sie wie ein Wahnſinni⸗ ger! ich liebe Sie wie ein Raſender! Alles, was Sie wollen, Carmelite, Alles, Alles werde ich thun.

Carmelite lächelte traurig; ihr Triumph war voll⸗ ſtändig: niedergeworfen, gebeugt, gebrochen zu ihren Füßen, hatte ihr Colombau geſagt:Ich liebe Sie!

Der Entſchluß iſt ein änßerſter, erwiederte das Mädchen;es iſt auch der Mühe werth, daß Sie dar⸗ über nachdenken, Colombau. Ich ſpreche wie eine Crea⸗

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