Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1855)
Entstehung
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ſagen:Ich bin es, die Brocante, und da die Oetroi⸗ Beamten ſie einmal im Monat mit ihrer Ladung Lumpen herausfahren und am andern Tage mit dem leeren Karren zurückkommen zu ſehen gewohnt waren, ſo ent⸗ fernten ſie ſich ſogleich, und der Eſel, der Karren, die alte Frau und das kleine Mädchen zogen in die Stadt ein.

Durch die Rue Muuffetard und die Rue de la Clef reichten ſie ſodann die Rue Triperet.

Das in der entfernteſten Ecke des Karrens gekauerte oder vielmehr auf ſich ſelbſt zuſammengerollte Mädchen hatte, wie geſagt, kein anderes Lebenszeichen von ſich ge⸗ geben, als daß es von Zeit zu Zeit die Brocante mit einer Stimme voll unausſprechlicher Angſt gefragt:

Sie läuft mir nicht nach? nicht wahr, ſie läuft mir nicht nach?

Kaum war ſie vem Wagen herabgeſtiegen, da ſtürzte ſie in den Gang, ſie erreichte, als hätte ſie die Fähigkeit, bei Racht zu ſehen, die Treppe und kletterte ſo raſch die Stufen hinauf, als es nur die behendeſte Katze hätte thun können.

Die Brocante ſtieg hinter ihr hinauf, öffnete die Thüre ihres elenden Winkels und ſagte zu dem Mädchen:

Tritt ein, Kleine! Niemand weiß, daß Du hier biſt; ſei alſo ruhig.

Sie wird mich nicht hier ſuchen? fragte das Kind.

Es iſt keine Gefahr.

Und die Kleine ſchlüpfte wie ein Wieſel durch die geöffnete Thüre.

Die Brocante machte die Thüre zu und verſchloß ſie mit dem Schlüſſel; dann ging ſie hinab, um ihren Karren unter den Schoppen und ihren Eſel in den Stall zu bringen.

Wieder hinaufſteigend, nahm ſie dieſelben Vorſichts⸗ maßregeln, ſchloß die Thüre hinter ſich und ſchob den Riegel vor.

Sie zündete ein auf dem Scherben einer zerbroche⸗