Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1855)
Entstehung
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XXXI. Roſe⸗de⸗Nosl.

Eines Abends, das war am 20. Anguſt ungefähr um neun Uhr, kam die Brocante mit einem Karren, den Juſtin im Hofe hätte ſehen können, und mit einem Eſel, den er hätte könuen in einem Stalle ſchreien hö⸗ ren, die Brocaute kam, ſagen wir, von einem Ver⸗ kaufe einer Laſt Lumpen in der Papierfabrik in Eſſonne zurück; da ſah ſie am Rande der Straße, als käme ſie aus dem Graben hervor, die Silhonette eines Kindes ſich erheben, das, mit offenen Armen, mit bleicher Stirne, die Bruſt keuchend, den ganzen Leib ſchauernd, und mit allen Zeichen des tiefſten Schreckens auf ſie zuſtürzte und ſchrie:

Zu Hülfe! zu Hülfe! zu Hülfe!

Die Brocante gebörte zu jener Racevon Zigennerinnen, die den ſeltſamen Inſtinct hat, die Kinder zu entführen, wie die Raubvögel die Lerchen und die Tauben entführenz ſie hielt ihren Eſel an, ſprang von ihrem Karren herab, nahm die Kleine in ihre Arme, ſtieg wieder mit ihr auf und veitſchte ihren Eſel.

Und wir müſſen ſagen, indem ſie dieſe Handlung vollbrachte, hatte ſie viel mehr das Ausſehen einer Wölfin, die ein Lamm fortſchleppt, als einer Frau, die ein Kind rettet.

Schnell wie der Gedanke, war dieſes Ereigniß fünf Meilen von Paris zwiſchen Juviſh und Fromenteau vor⸗ gefallen.

Die Kleine kam von der linken Seite der Straße.

Ganz nur beſchäftigt, ſich raſch zu entfernen, dachte die Brocante erſt nachdem ſie ungefähr eine Viertelmeile