Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1855)
Entstehung
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Portefeuille, ſchrieb die zwei Namen und die zwei Adreſſen darauf und gab ſie Juſtin.

Dieſer nahm ſie und legte ſie zwiſchen die Blätter ſeines Muſikbuches.

Hier war er ſicher, ſie alle Tage wiederzufinden.

Dann reichte er ſeine beiden Hände den zwei jun⸗ gen Leuten.

In dem Augenblick, wo dieſe vier Hände ſich drück⸗ ten, klopfte man heftig an die Thüre.

Wer konnte zu dieſer Stunde klopfen?

Juſtin war ſo losgetrennt von jedem anderen In⸗ tereſſe, als dem, welches ſein Innerſtes erfüllte, daß es ihm nicht einmal einfiel, dieſes ſo kräftige Klopfen könnte ihn betreffen.

Er ließ die zwei jungen Leute hinausgehen und, indem ſie hinausgingen, die Thüre dem nächtlichen oder vielmehr morgendlichen Beſuche öffnen, denn die erſten Strahlen des Tages fingen an zu erſcheinen.

Derjenige, welcher an die Thüre klopfte, war ein Knabe von dreizehn bis vierzehn Jahren, mit blonden, rings um ſeinen Kopf gekräuſelten Haaren, mit roſigen Wangen, mit leicht zerlumpten Kleidern.

Ein ächter Pariſer Straßenjunge mit einer blauen Blonſe, einer Mütze ohne Schild, mit niedergetretenen Schuhen.

Er ſchaute empor, um zu ſehen, wer die Thüre geöffnet.

Ah! Sie ſind es, Herr Salvator! ſagte er.

Was willſt Du zu dieſer Stunde hier, Herr Ba⸗ bolin? fragte der Commiſſionär, indem er den Straßen⸗ jungen freundſchaftlich beim Kragen ſeiner Blouſe nahm.

Ei! ich bringe Herrn Inſtin, dem Schulmeiſter, einen Brief, den die Brocante heute Nacht, als ſie ihre Runde machte, gefunden hat.

Ah! was den Schulmeiſter betrifft, ſagte Sal⸗