Teil eines Werkes 
5.-8. Bdchn (1855)
Entstehung
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vator:Du weißt, daß Du mir bis zum 15. März leſen zu können verſprochen haſt?

Nun! nun! nun! wir ſind erſt beim 7. Februar; es iſt noch keine Zeit verloren.

Du weißt, daß ich Dir, wenn Du am 15. nicht geläufig lieſeſt, am 16. die Bücher wieder nehme, die ich Dir gegeben habe?

Selbſt die, wo Bilder darin ſind?.. Oh! Herr Salvator!

Alle ohne Ausnahme.

Nun, ſo ſehen Sie, daß man leſen kann, ſagte der Knabe.

Und er warf einen Blick auf die Adreſſe des Briefes und las:

An Herrn Juſtin, Faubourg Saint⸗Jacques, Nr. 20.

Einen Lonis d'or Belohnung demjenigen, welcher ihm dieſen Brief übergibt.

Mina.

Die Adreſſe und der Beiſotz waren mit Bleiſtift geſchrieben.

Ueberbring' es geſchwinde, geſchwinde, mein Kind! ſagte Salvator, während er Babolin gegen die Wohnung des Schulmeiſters hinſchob.

Babolin eilte mit zwei Sprüngen über den Hof, trat ein und rief:

Herr Juſtin! Herr Juſtin! ein Brief von Made⸗ moiſelle Mina!

Was machen wir? fragte Jean Robert.

Bleiben wir, antwortete Salvator;es iſt wahr⸗ ſcheinlich, daß dieſer Brief ein neues Ereigniß mittheilt, bei welchem unſer Beiſtand dieſem wackern jungen Manne nützlich ſein kann.

Salvator hatte nicht vollendet, als Juſtin bleich wie ein Geſpenſt auf der Schwelle ſeiner Thüre erſchien.