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„Der Herr Pfarrer kommt vielleicht wegen einer Hochzeit?“ fragte die Baſe.
„Bei meiner Treue, ja!“ verſetzte der Pfarrer, indem er ſtehen blieb.
„Wegen der Hochzeit von Nr. 20?“ ſagte eine Andere.
„Ganz richtig!“ antwortete der Pfarrer, ganz verwundert.
Und als er die Glocke von Saint-Jacques halb zehn ſchlagen hörte, ging er abermals weiter.
„Wegen der Hochzeit von Herrn Juſtin?“ ſagte eine dritte Baſe.
„Mit der kleinen Mina, deren Vormund Sie ſind?“ ſagte eine Vierte.
Der Pfarrer ſchaute die Baſen mit einer immer mehr erſtaunten Miene an.
„Laßt doch den braven Mann in Ruhe, Weiber⸗ volk!“ rief ein Küfer, der ein Faß bereifte;„Ihr ſeht wohl, daß er Eile hat.“
„Ja, in der That, ich habe Eile!“ ſprach der gute Prieſter. Es iſt ſehr weit, der Faubvurg Saint⸗ Jacques. Hätte ich gewußt, daß es ſo weit iſt, ſo würde ich einen Wagen genommen haben.“
„Ah! bah! Sie ſind an Ort und Stelle, Herr Abbé, es iſt nur noch ein Schritt.“
„Ei! es iſt dort, wo Sie einen gelben Fiacre ſtehen ſehen,“ ſagte eine von den Frauen.
„Vorhin,“ ſprach eine Andere,„vorhin war auch ein unbedeckter Wagen da, mit einem ſchönen jungen Manne darin, einem gepuderten Kutſcher auf dem Bocke und einem kleinen Diener, der nicht größer war, als eine Amſel; doch es ſcheint, dieſer Wagen gehörte nicht zur Hochzeit: er iſt wieder weggefahren.“
„Ich ſehe keinen Fiacre,“ ſagte der Pfarrer, der abermals ſtehen blieb und ſich einen Lichtſchirm aus einer Hand machte.
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