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Der brave Mann log aus einem guten Beweg⸗ grunde. Man ſchickte den Fiacre weg, und während ihn Herr Müller bezahlte, flüſterte er ihm ein paar Worte zu, welche keine andere waren, als die:
„Seien Sie morgen Vormittag auf den Schlag zehn Uhr hier.“
„Man wird da ſein, Herr,“ antwortete der Fiacre.
„Sie beſtellen den Fiacre, lieber Papa Müller?“ fragte Mina.
„Ja, mein Kind; ich habe Euch morgen eine kleine Spazierfahrt machen zu laſſen.
„Du biſt dabei, Bruder Juſtin?“ fragte Mina.
„Ich glanbe wohl!“ erwiederte Juſtin.
„Dh! dann, welch ein Glück!“ rief Mina.
Und ſie hüpfte in das Haus hinein, und ſagte gu⸗ ten Morgen jedem Geräthe der Wohnung der Rue Saint⸗Jacques, wie ſie Lebewohl jedem Geräthe des Penſionats von Verſailles geſagt hatte.
Man legte ſich erſt um Mitternacht zu Bette und, ganz außerordentlicher Weiſe! blieb Madame Corby bis zu dieſer Stunde auf, was, ſo lange Mina und ſogar Müller ſich erinnern konnten, nie geſchehen war.
Um Mitternacht trennte man ſich.
Juſtin gab dem Mädchen ſeinen letzten väterlichen Kuß auf die Stirne; der Kuß am anderen Tage ſollte ein Gattenkuß ſein.
Müller wünſchte Jedermann gute Nacht; er hatte nicht die geringſte Luſt, ſich zu entfernen, und erbehaup⸗ tete, wenn Geiger da wären, würde er mit Schweſter Céleſte tanzen.
Die arme Schweſter Céleſte! ſie lächelte traurig: ſie hatte nie getanzt.
Die zwei Männer gingen in das Zimmer von Ju⸗ ſtin hinab und planderten hier noch eine Stunde.
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die
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