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Suſanne in ihr Zimmer zurückkehrte und an ihren Bru⸗ der ſchrieb:
„Hinter Dir iſt die Familie angekommen; ſie nimmt Mina mit. Ich glaube, daß morgen etwas Außeror⸗ dentliches in der Rue Saint⸗Jacques vorgehen wird. Wir ſind eingeladen, Madame Desmarets und ich, den Tag bei ihnen zuzubringen; willſt Du Dich über die Ereigniſſe auf dem Laufenden erhalten, ſo richte es ſo ein, daß Du Madame und mich in Deiner Caleche
fährſt. „Deine Schweſter, die Dich liebt.
„S. von V.“
XXVII.
Der Heirathsantrag.
Wie es Juſtin gehofft, verließ ſeine theure kleine Mina die Penſion und ſollte nach Hauſe zurückkehren, ohne daß der Schatten eines Bedauerns über ihre Stirne zu ziehen das Recht hatte.
Sie war wohl ein wenig beſorgt, wie ihre ariſto⸗ kratiſche Freundin den Steig des Faubourg Saint⸗Jac⸗ ques, den Hof des Apothekers, den finſtern Eingang der Wohnung und alle dieſe Mahle, wenn nicht des Elends, doch wenigſtens der Armuth, anſehen würde, die ſie nur bemerkte, indem ſie dachte, eine Andere könnte ſie be⸗
merken. Mina war indeſſen beſorgt, aber ſie ſchämte ſich


