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wiſſenheit hinſichtlich des Zwockes ließ, in welchem ſie nach Paris gehen würde.
Man befürchtete ihre Indiscretion gegen ihre Freundin.
Fräulein Suſanne bat nur um Erlaubniß, ihren Bruder, Herrn Loredan von Valgeneuſe, von dem Vor⸗ haben für den anderen Tag unterrichten zu dürfen.
Einen Angenblick früher in Kenntniß geſetzt, hätte ſie ihn mündlich unterrichten können, denn er habe ſie ſo eben im Sprachzimmer verlaſſen.
Da Herr Loredan von Valgeneuſe in Verſailles wohnte, oder vielmehr hier ein Abſteigequartier hatte, ſo bedachte indeſſen Suſanne, daß es Zeit genug, ihm nach dem Abgange von Mina zu ſchreiben.
Uebrigens kam in dieſem Augenblick das Mädchen zurück und warf ſich mit aller Haſt in die Arme ſeiner Freundin.
In der Furcht, auch nur einen Anſchein von einer Thräne im Augenwinkel von Mina glänzen zu ſehen, verkündigte ihr Juſtin, ſie könne, ſtatt Abſchied zu neh⸗ men, ihrer Freundin auf Wiederſehen ſagen: Fräulein Suſanne und Madame Desmarets,— das war der Name der Vorſteherin der Penſion,— werden ihnen die Ehre erweiſen, den andern Tag mit ihnen zuzubringen.
Von da an hatten die Augen von Mina nicht ein⸗ mal mehr nöthig, abgewiſcht zu werden: ſie trockneten ſich von ſelbſt; ſie ſprang vor Frende, umarmte Suſanne, umarmte Madame Desmarets.
Dann wandte ſie ſich gegen die geliebte Familie um und rief:
„PHier bin ich.. ich bin bereit.“
Man ſagte ſich zum letzten Male auf Wiederſehen; Madame Desmarets und Suſanne verſprachen, pünkt⸗ lich zu ſein; die fünf Reiſenden ſtiegen in den Wagen und ſchlugen wieder den Weg nach Paris ein, während


