Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1854)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

230

reizenden, ſehr ſanften, wohlerzogenen Perſon ungefähr von ihrem Alter und aus derſelben Gegend des Landes, wo ihr Vater bei Rouen große Güter hat; fie haben ſich ſeit dem Eintritt von Mina an einander angeſchloſ⸗ ſen, und ich kann mir zu dieſer Verbindung nur Glück wünſchen. Sollten Sie glauben, daß ſie Zwei mir eine Unterlehrerin erſparen? Mina lehrt Muſik, das Fran⸗ zöſiſche und Geſchichte, während Suſanne Lectionen im Zeichnen, im Rechnen und im Engliſchen gibt... Ah! hier kommt ſie!

Mina erſchien in der That, ganz roſig vor Freude, ganz athemlos vor Glück, und gab einen Schrei von ſich, als ſie die ganze Familie verſammelt ſah.

Es war, als kennete ſie weder den alten Profeſſor, noch Schweſter Céleſte, noch ſogar Juſtin, denn ſie lief gerade auf Madame Corby zu, warf ſich in ihre Arme und rief:

Meine Mutter!

Der Anblick von Madame Corby hatte ſie auf den Gedanken gebracht, es gehe etwas Außerordentliches vor oder es ſollte etwas Außerordentliches vorgehen.

Sie war auch ſehr bewegt, als man ihr ſagte, da ſie an demſelben Tage ſechzehn Jahre alt ſei, ſo werde ſie das Penſionat verlaſſen, um nicht mehr dahin zurück⸗ zukehren.

Juſtin eröffnete ihr dieſe Frende, während er ſie nach ſeiner Gewohnheit auf die Stirne küßte und an ſein Herz drückte.

Mina war ſehr freundlich, und dennoch fand ich eine Nuance von Leid in ihrer Freude; Mina, ein zartes Herz, war an drei Dinge anhänglich geworden an Ma⸗ dame, das heißt an die Vorſteherin; an Snſanne, ihre Freundin, und an ihr Stübchen, das auf den Recrea⸗ tionshof ging, wo es ſo geräuſchvoll war in den Spielſtun⸗ den, ſo ruhig die ganze übrige Zeit,

Sie bat alſo um Erlaubniß, von ihrem Stübchen

und pelt

ſchi find

dem

Sei dure

ſtan man der nen ihrer

hera

Jai vorn ſich mild vollk und

roch path

Min Leid

Eind zurü

lich reich