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„Ah! ein großer Witz!“ rief vorübergehend ein Straßenjunge:„ſie haben vermuthet, ein ſchöner Burſche werde ein ſchönes Mädchen heirathen! um ſolche Prophe⸗ zeiungen zu machen, braucht man nicht die Karten der Brocante.“
Mittlerweile rollte der Fiacre, kam nach Verſailles, fuhr durch drei bis vier Straßen, welche wiederhallten wie die Gaſſen einer Rekropolis, und hielt vor der
Thüre des Penſionats gerade in dem Augenblicke an,
wo ein Fiacre von derſelben Nuance im Galopp in ent⸗ gegengeſetzter Richtung umkehrte. Man hätte glauben ſollen, es ſeien zwei ſiameſiſche
Fiacres, die ihre Anfügung zerriſſen.
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Es war übrigens Zeit, daß man ankam; die Mutter und die Schweſter waren müde und ſtarben vor Unge⸗ duld; der alte Profeſſor fluchte über die Länge des We⸗ ges. Er fluchte, er, der ihn gewöhnlich ſo kurz fand, wenn er kam oder zu Fuße zurückkehrte.
Das Herz von Juſtin ſchlug immer heftiger, je mehr man ſich Verſailles näherte; eine Viertelmeile mehr, und er lief Gefahr wie ſeine Nachbarin Francoiſe, von einem Blutſchlage getroffen zu werden.
Kurz, wir wiederholen, es war Zeit.
Man trat in die Penſion ein; die Mutter kannte die Vorſteherin nicht; man führte ſie zu ihr; ſie dankte ihr vor Allem für die innige Fürſorge, mit der ſie ſeit ſieben Monaten ihre Adoptivtochter umgeben.
Man ſchickte zu dem Mädchen.
Die Kammerfran kam zurück und meldete, Made⸗ moiſelle Mina ſei nicht in ihrem Zimmer.
„Sehen Sie bei Fränlein Suſanne von Valgeneuſe,“ ſagte die Vorſteherin.
Sie wandte ſich ſodann wieder an ihre Gäſte und ſprach:
„Ohne Zweifel iſt ſie im Zimmer von einer ihrer
Freundinnen, Fräulein Suſanne von Valgeneuſe, einer


