Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1854)
Entstehung
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paſſend für ſeinen Körperbau zu ſein ſchien, habe nur auf eine günſtige Gelegenheit, um ſeinen Zorn ausbre⸗ chen zu laſſen, gewartet.

Die Gelegenheit bot ſich bald.

Wir hoffen, der Leſer folgt uns aufmerkſam genug, um die Bemerkung, welche Ludovic in Betreff der At⸗ moſphäre der Stube gemacht, nicht vergeſſen zu haben.

Der Speiſendampf, der Weingeruch, der Tabaks⸗ rauch, die Ausdünſtungen der Gäſte hatten in der That die Luft in dieſer Art von Speicher völlig unathembar für die Bruſt an eine reinere Luft gewöhnter Menſchen gemacht. Aller Wahrſcheinlichkeit nach hatte man das Fenſter ſeit dem letzten Sonnenſtrahle des letzten Herb⸗ ſtes nicht geöffnet; eine Folge hievon war, daß derſelbe Erhaltungsinſtinet die drei Freunde zu dem einzigen Fenſter trieb, das dieſem unſaubern Winkel Licht und, in den äußerſten Fällen, wie der, in welchem man ſich nun befand, Luft gab.

Petrus kam zuerſt dahin; er hob den unteren Theil auf und hing den Ring an den Nagel, der zum Feſthalten dieſes unteren Theiles beſtimmt war.

Jean Taureau hatte die Gelegenheit, die er ſuchte, gefunden.

Er ſtand von ſeinem Schemel auf, ſtemmte ſeine beiden Fäuſte auf den Tiſch und ſagte, inbem er ſich collectiv an die drei jungen Leute, beſonders aber an Petrus wandte:

Dieſe Herren öffnen das Fenſter, wie es ſcheint?

Wie Sie ſehen, mein Freund, erwiederte Petrus.

Ich bin nicht Ihr Freund, entgegnete Jean Tan⸗ reuu;ſchließen Sie das Fenſter.

Herr Jean Taureau, verſetzte Petrus mit einer

ironiſchen Höflichkeit,hier iſt mein Freund Ludovic, ein ausgezeichneter Phyſiker, der Ihnen in zwei Secunden erklären wird, aus welchen Elementen die Luft beſtehen muß, um athembar zu ſein.

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