Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1854)
Entstehung
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unter acht bis zehn Flaſchen erblickte, die ſich wie Ke⸗ gel, nur weniger ſymmetriſch geordnet, erhoben.

Dieſe Männer waren im Stadtkleide.

Wenn wir ſagen im Stadtkleide, ſo wollen wir damit einfach ſagen, ſie ſeien nicht coſtumirt geweſen, und haben nur Blouſen, Kittel oder Wämmſer getragen.

Die drei Freunde traten ein; der Kellner, der ihnen von Stock zu Stock gefolgt war, trat hinter ihnen ein⸗

Die Ankömmlinge blieben auf der Thürſchwelle ſte⸗ hen, ließen einen Blick in der Stube umherlaufen, und Jean Robert machte ein Zeichen, welches beſagen wollte: Das iſt es, was uns anſteht.

Die Pantomime war ſo ausdrucksvoll, daß Petrus erwiederte:

Wahrlich! wir werden hier ſein wie Prinzen!

In der That, ſprach Ludovic,es wird uns nichts mehr fehlen, als athembare Luft.

Gut! verſetzte Petrus,man wird dadurch ma⸗ chen, daß man ein Fenſter öffnet.

Wo ſoll man den Herren den Tiſch decken? fragte der Kellner.

Hier! antwortete Robert. Und er bezeichnete mit dem Finger die Seite der Stube der entgegengeſetzt⸗ wo ſich die fünf erſten Gäſte befanden.

Die Stube war ſo niedrig, daß man nothwendig beim Eintritt ſeinen Hut abnehmen mußte, und ſelbſt wenn man den Hut abnahm, ſtieß Jean Robert, der

Größte von den drei jungen Leuten, mit dem Kopfe an

der Decke an. Was wünſchen die Herren? fragte der Kellner. Sechs Dutzend Auſtern, ſechs Hammelscotelettes und einen Pfannkuchen, antwortete Petrus. Wie viel Flaſchen? Drei Flaſchen Chablis erſter Qualität, mit Sel⸗ terſer Waſſer, wenn es in dieſem Hauſe gibt. Bei dieſer Frage, welche auf eine Meile nach der

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