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„Gehen wir immer weiter hinauf!“ antwortete der Dichter.
Im dritten Stocke war es noch ſchlimmer.
Es fanden ſich hier auf den Tiſchen und unter den Tiſchen, auf den Bänken und unter den Bänken etwa fünfzig menſchliche Geſchöpfe,— wenn der unter das Niveau des Viehes geſunkene Menſch dieſen Namen zu behalten verdient.
Dieſe fünfzig Geſchöpfe, Männer, Weiber und Kin⸗ der, waren gelagert, ausgeſtreckt, eingeſchlafen neben zer⸗ trümmerten Tellern und zerbrochenen Flaſchen, befleckt von Brühen, geröthet von den Weinen.
Eine einzige Lampe erleuchtete düſter die Stube.
Man würde geglaubt haben, es ſei die Lampe eines Grabes, hätte nicht rauhes, heiſeres Schnarchen, aus der Bruſt mehrerer Schläfer hervorkommend, laut die ma⸗ terielle Exiſtenz dieſer, intellectnell todten, Trunkenbolde geoffenbart.
Es wurde Jean Robert ſchwach ums Herz; doch Jean Robert war Meiſter über ſich: ſein Herz hätte brechen können, ſein Wille würde ſich nicht gebeugt haben.
Petrus und Ludovie ſchauten einander an, ganz be⸗ reit, der Eine trotz ſeiner Begeiſterung, der Andere trotz ſeiner Kälte, umzukehren.
Jean Robert aber, da er ſah, daß die Treppe, gleichſam an die Mauer angeklebt, zu dem höheren Stocke auf die Art einer Müllerkeiter aufſtieg, Jean Robert betrat die Treppe und ſagte, behaglicher dem Anſcheine nach, je weniger er es in Wirklichkeit war:
„Vorwärts, meine Herren, Sie haben es gewollt; höher hinauf, immer höher!“
Jean öffnete halb die Thüre des vierten Stockes.
Die Decoration blieb hier dieſelbe, doch die Scene änderte ſich.
Fünf Männer ſaßen um einen Tiſch, auf welchem man die Ueberreſte von Würſten und Schinken mitten


