Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1854)
Entstehung
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die uns eben ſo ſehr als unſern Leſern widerſtreben würden.

Sagen wir alſo raſch, was die Diebe à la carouble und à la fourline, die charrieurs, die scionneurs und die vantarniers ſind.

Die Diebe à la carouble ſind Diebe mit falſchen Schlüſſeln.

Die Diebe à la fonreins ſind Leute, welche Börſen, Uhren, Schnupftücher aus den Taſchen ſtehlen.

Die charrieurs ſind diejenigen, welche bei den Wechs⸗ lern unter dem Vorwande eintreten, ſie wollen Stücke mit dem Bildniß dieſes oder jenes Königs, mit dieſer oder jener Jahreszahl wählen, und während ſie die ver⸗ langten Stücke wählen, für fünfzig Franken davon in jeden Aermel ſchieben.

Die scionneurs ſind diejenigen, welche mit einem Schnupftuche oder einem Stricke den Hals einer Perſon umwickeln, die ſie beſtehlen wollen, und ſie auf ihre Schultern laden, während ihre Genoſſen ſie durchſtören.

Die vantarniers endlich ſind diejenigen, welche, um zu ſtehlen, bei Nacht, mit Hülfe von Strickleitern durch die Fenſter einſteigen.

Die fünf anderen Freiſchenken ſind ganz einfach Sammelplätze von Dieben aller Kategorien.

Um dieſe ganze Bevölkerung von freigelaſſenen Ga⸗ leerenſklaven, von Betrügern, von Freudenmädchen, von Dieben aller Art, von Banditen jeder Gattung zu über⸗ wachen, hat ein Arrondiſſement nur ſechs Inſpectoren und einen Friedensbeamten; die Stadtſergenten ſind noch nicht geſchaffen und werden es erſt 1828 durch Herrn von Belleyme.

Dieſe Inſpectoren thun den Dienſt in bürgerlicher Tracht.

Jede von ihnen verhaftete Perſon wird zuerſt nach dem Saint⸗Martin⸗Saale, das heißt nach dem Depot, geführt; hier hat man gegen ſechzehn Sons für die erſte